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Migräne: „Selbstbehandlung hat klare Grenzen“
Kopfschmerzen können auch durch die Medikamente ausgelöst werden Wenn feststeht, dass jemand unter Migräne leidet, darf er durchaus leichte bis mittelschwere Attacken mit freiverkäuflichen Schmerzmitteln behandeln.
Aber: „Die Selbstbehandlung bei Migräne hat klare Grenzen“, sagt Prof. Dr. Gunther Haag, Präsident der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft in der Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“. Die Schmerzmittel sollten nicht öfter als an acht bis zehn Tagen pro Monat eingenommen werden. Mindestens 20 Tage im Monat sollen frei von Schmerz- und Migränemitteln sein, die rezeptpflichtigen eingerechnet. Sonst droht der durch Medikamente erst ausgelöste Kopfschmerz. Bei zu häufiger Einnahme können Schmerzmittel nämlich ihrerseits zu einem Dauerkopfschmerz führen. Auch wenn die Anzahl der Migräneattacken zunimmt, und sei es nur von vier auf sechs im Monat, sollte man die Selbstbehandlung aufgeben und einen Arzt konsultieren.
Quelle: Gesundheitszeitschrift „Apotheken Umschau“
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