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Wer pflegt, braucht Hilfen
Häusliche Pflege: Ohne gute Beratung droht Überforderung Wird ein Angehöriger pflegebedürftig und möchte zuhause bleiben, sollen sich die Pflegenden möglichst bald fachkundigen Rat holen, empfiehlt Babara Widmann vom Beratungsteam des Pflegeinformationszentrums am Krankenhaus München-Neuperlach im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
Pflegende Angehörige unterschätzen zu Beginn häufig die immensen Anforderungen an die seelischen und körperlichen Kräfte. Nicht selten sind diese bald aufgezehrt. Deshalb sollte schon Hilfe gesucht werden, „sobald sich abzeichnet, dass Pflege nötig ist“, rät Widmann. Viele Wohlfahrtsverbände bieten Kurse an, in denen praktische Fähigkeiten für den Umgang mit unterschiedlich behinderten Menschen vermittelt werden. Dort erfahren Angehörige auch, welche technischen Umrüstungen im Haus sinnvoll sind. Für notwendige Umbauten zahlt die Pflegeversicherung Zuschüsse. Mehr als zwei Drittel der Pflegebedürftigen werden in Deutschland von Familienmitgliedern versorgt.
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau 8/2005 A
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