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Vorlesen muntert altersverwirrte Menschen auf
Am besten als tägliches, festes Ritual Das langsame Vorlesen kurzer, leicht verständlicher und dem Kranken möglichst schon bekannter Texte kann Demenz-Patienten, zumeist alte Menschen mit schwerer Arteriosklerose oder Alzheimer, ein Stück Lebensqualität zurückgeben.
Das schreibt die Apothekenzeitschrift „Senioren Ratgeber“. Das vorgelesene Wort kann Bilder im Kopf der Patienten erzeugen, über die sie möglicherweise Reste der eigenen, längst verschütteten oder sogar schon zerstörten Erinnerung wiederfinden. Professor Dr. Gerhard Köpf vom Münchner Institut für Psychiatrische Wirkungsforschung empfiehlt, das Vorlesen als festes Ritual in den Alltagsablauf einzubauen. Wichtig sei, langsam zu lesen, um den Patienten nicht zu überfordern.
Quelle: Apothekenzeitschrift „Senioren Ratgeber“
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