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Weniger Kondome – mehr AIDS
Sorglosigkeit in Zahlen Im gleichen Maße, wie der Verbrauch von Kondomen in Deutschland zurück geht, steigt die Zahl der Neuinfektionen mit dem – immer noch potentiell tödlichen – Aids-Virus, berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau.
In den neunziger Jahren stieg der Verbrauch von Kondomen stark an. Die HIV-Vorbeugung wurde ernst genommen. Der Erfolg war an der steil abfallenden Kurve der Infektionen messbar. Seit 2000 hat der Trend gewechselt. Zuerst fiel der Kondom-Absatz, dann, so stellte das Robert-Koch-Institut fest, stiegen die HIV-Zahlen wieder an. Die neue Sorglosigkeit erhöht nicht nur die Aids-Gefahr – auch andere sexuell übertragbare Krankheiten, vor denen Kondome schützen (etwa Syphilis, Chlamydien), sind auf dem Vormarsch.
Quelle: Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau
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