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Neue Kinderkrankheiten mit sozialen Ursachen
Mehr Sprach- und Sprechstörungen als Masern, Mumps und Röteln Nicht mehr Infektionen wie Röteln, Masern, Mumps und Windpocken bestimmen das Bild in den Kinderarztpraxen sondern Sprach- und Sprechstörungen, sagt die Münchener Kinderärztin Dr.
Gundula Reinhardt im Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau. Den Grund sieht Reinhardt im sozialen Umfeld der Kinder: „Zu Hause wird nicht mehr so viel miteinander geredet wie früher; stattdessen werden die Kinder vor den Fernseher oder an den Computer gesetzt.“ Untersuchungen zeigten aber, dass das gesprochene Wort die Sprachentwicklung wesentlich beeinflusst. Dr. Reinhardt: „Dafür genügt es schon, dem Kind regelmäßig etwas vorzulesen.“
Das Apothekenmagazin Apotheken Umschau 1/2006 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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