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Depression: Eine Frage der Hormone?
Viele Depressive haben hohe Kortisonspiegel im Blut Störungen des Kortisonhaushalts scheinen bei schweren Depressionen eine Rolle zu spielen. Das berichtet das Gesundheitsmagazin Apotheken Umschau unter Berufung auf Forscher des Mannheimer Zentralinstituts für Seelische Gesundheit.
Bei der Hälfte schwer depressiver Patienten finden sich erhöhte Blutwerte des Stresshormons Kortison. Diese Beobachtung könnte therapeutische Konsequenzen haben. Im Blut zirkulierende Hormone lösen ihre Wirkung aus, indem sie sich an „Rezeptoren“ genannte Bindungsstellen ankoppeln. Diese Rezeptoren können medikamentös blockiert werden. Mit einer großen klinischen Studie wurde bereits begonnen.
Das Apothekenmagazin Apotheken Umschau 1/2006 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird kostenlos an Kunden abgegeben.
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