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Offener Brief: BONO fühlt sich von SILVIO BERLUSCO


Promi News
Offener Brief: BONO fühlt sich von SILVIO BERLUSCO



Der irische Rockstar Bono fühlt sich von Italiens Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi für dessen Wahlkampf missbraucht. Grund, wie die "Bild" berichtet: Berlusconi wirbt ohne Bonos Einverständnis mit ihm.



Der "U2"-Sänger klagte nun in einem öffentlichen Brief, der am Sonntag von der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera" veröffentlicht wurde: "Herr Berlusconi, ich könnte geschmeichelt sein, weil ich in ihrer Broschüre erscheine, aber ich fühle mich auch ein wenig ausgebeutet. Auf Seite 79 bin ich auf einem Foto am Telefon zu sehen mit der Erläuterung, dass ich Ihnen gerade für ihre Leistungen bei der Hilfe für die ärmsten Länder dieser Welt gratuliere. Tragischerweise ist Italien aber unter Ihrer Regierung auf den letzten Platz der 22 reichsten Länder der Welt abgerutscht, wenn es um die Hilfe für die Dritte Welt geht." Und weiter geht's im Brief: "Das ist nicht das Italien, das ich liebe. Die Italiener sind das großzügigste Volk, das ich kennen gelernt habe."

Das neue italienische Parlament wird am 9. und 10. April gewählt. Berlusconi hat die Hochglanz-Broschüre, um die es geht, an 50 Millionen italienische Wähler verschicken lassen. Darin preist er seine Leistungen in den fünf Jahren an der Spitze der italienischen Regierung. Der Regierungschef liegt in den Umfragen hinter seinem Kontrahenten Romano Prodi zurück. Er will mit der Broschüre vor allem bei unentschlossenen Wählern um Stimmen werben. Zu dieser Gruppe gehören laut Politologen vor allem junge Italiener.

Bono ist bekannt für sein soziales Engagement. Ende Januar stellte der Sänger beim Weltwirtschaftsforum im schweizer Davos seine neue Initiative "Red" vor. Vier Firmen unterstützen Bono in seinem Vorhaben: American Express, die Modelabels GAP und Armani, sowie der Schuhhersteller Converse. Alle wollen spezielle Produkte in Rot auf den Markt bringen, mit deren Kauf die Kunden Geld in eine Stiftung zur Bekämpfung von Aids, Tuberkolose und Malaria einzahlen.



Redakteur: Promi News Quelle: www.firstnews.de

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