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Börsengang: Facebook reicht IPO-Unterlagen ein

Börsengang: Facebook reicht IPO-Unterlagen ein (Foto: Sodafish bvba / Photos.com)

Börsengang: Facebook reicht IPO-Unterlagen ein (Foto: Sodafish bvba / Photos.com)

Wie bereits am Wochenende spekuliert wurde, hat Facebook heute die Unterlagen für den anstehenden Börsengang eingereicht. Diese zeigen, dass das Unternehmen hoch-profitabel ist. Ein genauer Termin für den Börsengang steht allerdings noch nicht fest.

Menlo Park – Das soziale Netzwerk Facebook hat mit der Veröffentlichung von Geschäftsunterlagen den ersten Schritt Richtung Börsengang getan. In einem Prospekt, das am Mittwoch bei der US-Börsenaufsicht eingereicht wurde, geht das Unternehmen zunächst von einem Börsenvolumen von 5 Milliarden US-Dollar aus. Experten rechnen jedoch damit, dass sich dieses noch erhöhen wird.

Weiterhin wurden erstmals offizielle Angaben zum Gewinn des Unternehmens veröffentlicht, der im Jahr 2011 bei einer Milliarde US-Dollar gelegen haben soll. 2010 waren 606 Millionen Dollar und 2009 229 Millionen Dollar, hauptsächlich durch Werbung, verdient worden.

Termin noch offen

Durch ein Börsenprospekt soll zunächst potentiellen Investoren ein Einblick in die Geschäftszahlen gewährt und der Rahmen für den Börsengang abgesteckt werden. Einen Termin für den eigentlichen Börsengang gibt es noch nicht. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zu Facebook

  • Netzwertig: Martin Weigert sieht einen nahenden Interessenskonflikt in der Szene der Techblogger, da sich viele der Schreiberlinge im Zuge des IPO mit Facebook-Aktien eindecken dürften.
  • t3n: Falk Hedemann stellt den “Timeline Movie Maker” vor. Ein Tool, mit dem man die kontrovers diskutierte Timeline / Chronik in einen Film verwandeln kann.

Sebastian Fiebiger (): Dass Facebook bei 3,7 Milliarden US-Dollar Umsatz rund eine Milliarde Gewinn macht ist respektabel und sicher noch steigerbar. Denn aktuell muss das Unternehmen noch massiv in das Wachstum und damit den Ausbau der Infrastruktur investieren.

Bei einer anvisierten Bewertung von 100 Milliarden US-Dollar sollten mittelfristig mindestens 3 Milliarden im “Säckel” bleiben. Wenn man die Position des Marktführers wart und die Erlösquellen ausbaut, ist das zu schaffen.


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