Spieletest: Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde
Herr der Ringe - Schlacht um Mittelerde (Foto: Gamespress)
Filmreife Präsentation
In "Der Herr der Ringe: Die Schlacht um Mittelerde" kommt die Grafik-Engine
zum Zuge, die schon im Strategie-Kracher "Command & Conquer: Generäle"
verwendet wurde. Für Electronic Arts neueste Projekt wurde diese aber stark
verbessert, um den großen Ansprüchen letztendlich auch gerecht zu
werden.
Dank geschickter Kameraführung, düsterer Stimmung und grandiosen
Spezialeffekten braucht sich dieses Echtzeit-Strategiespiel vor keinem Genrevertreter
zu verstecken. Auch die Animationen der Einheiten sind absolute Spitzenklasse:
Ein von einem Katapult getroffener Troll fällt benommen zu Boden, Einheiten
fliegen durch die Lüfte wenn ein mächtiger Olifant seine Stoßzähne
einsetzt und Adler sowie Fellbestien schlagen eine Schneide der Verwüstung,
wenn sie mit ihren mächtigen Krallen zum Angriff ansetzen. Auch die verschiedenen
Spezialeffekte versetzen immer wieder in Staunen, während die dynamischen
Schattendarstellungen zusätzlich für einen hohen Realitätsgrad
sorgen.
Allen Tolkin-Fans dürfte die Soundkulisse allerdings am besten gefallen,
da diese den Kinoverfilmungen in nichts nachstehen muss. Der Schwarze Humor
des Zwerges Gimli ist genauso vorhanden wie die klirrenden Schwerter und das
Todesgeschrei der Einheiten in einer großen Schlacht. Einen besonderen
Pluspunkt verdient die Sprachausgabe von "Der Herr der Ringe: Die Schlacht um
Mittelerde". Dank der originalen Stimmen aus den Kinoerfolgen kommt wahre Gänsehaut-Atmosphäre
vor dem heimischen PC auf. Untermalt wird das Ganze natürlich von dem original
Soundtrack.