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Sergio Mendes & Will (Black Eyed Peas)
Foto: Concord Records |
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Ins Rollen kam die ganze Geschichte, als Will Sérgio dazu einladen wollte,
für das BEP-Stück “Sexy” (das auf dem mehrfach mit Platin
ausgezeichneten Album “Elephunk” erschienen ist) den Klavier-Part
einzuspielen.
Zu seiner großen Überraschung stellte Will fest, daß
ihm der Präsident von A&M Records (Mendes’ langjährigem
Label) problemlos ein Treffen mit seinem Idol arrangieren konnte. Die Saat für
“Timeless” war damit ausgebracht, und der Rest ist, wie es so schön
heißt, Geschichte.
Er besuchte mich zu Hause
... und brachte eine Menge alter LPs mit, die ich vor Ewigkeiten aufgenommen
hatte”, erinnert sich Sérgio. “Ich war ziemlich überrascht.
Ich sagte mir: ‘Wow, der kennt ja jeden Song. Er kennt jeden brasilianischen
Riff.’ Ich spürte einfach seine Begeisterung für diese Musik.
Wir unterhielten uns und ich sagte: ‘Weißt du was? Du liebst brasilianische
Musik so sehr. Warum nehmen wir nicht die brasilianische Musik und ihre Melodien
und verpflanzen sie in die urbane Welt des HipHop? Ich glaube, wir könnten
da etwas hinbekommen, das wirklich anders ist.”
“So kam es zu einer wunderbaren Vermählung zwischen den Rhythmen,
die ja alle afrikanischen Ursprungs sind, und diesen Melodien, die man nicht
so leicht aus dem Ohr bekommt”, fährt Sérgio fort. “Der
Dreh- und Angelpunkt sind natürlich die miteinander verwandten Beats, die
Brasilianer und Nordamerikaner von Afrika geerbt haben. In Brasilien entstand
daraus der Samba, in Nordamerika der Jazz und andere schwarze Musikstile. Wir
hatten einen Heidenspaß.”
“HipHop ist eine urbane nordamerikanische Musik”
ergänzt Will, “und Samba und Bossa Nova sind urbane brasilianische
Musikstile. Es sind zwei unterschiedliche urbane Kulturen, die hier aufeinanderprallen
und wunderbar miteinander fusionieren, weil sie eine Menge gemeinsamer Qualitäten
haben.”
Als Will und Sérgio die Künstler für die Einspielungen des
Albums auswählten, wurden natürlich auch Wills Kollegen von den Black
Eyed Peas ins Spiel gebracht. Absolut beeindruckend ist die Liste mit den Namen
der anderen gefeaturten Musiker, die sich wie ein Auszug aus dem “Who
is who” des modernen Rhythm’n’Blues und HipHop liest: Erykah
Badu, Justin Timberlake, India.Arie, Q-Tip, John Legend, Jill Scott, Mr. Vegas,
Pharoahe Monche, Stevie Wonder, Black Thought von The Roots, Chali 2na von Jurassic
5 und Debi Nova. Aus Brasilien stießen dazu Sérgios Ehefrau Gracinha
Leporace, der Gitarrist Guinga und der Rapper Marcelo D2.
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Sergio Mendes & Will von den Black Eyed Peas
Kommentare (2)
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Autor |
| Justin Timberlake und Steve Wonder haben auch mit gemacht und zu... |
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Mister X |
| lol.Wenn Snoop Dogg ne Platte rausgebracht hätte hättest du jetz... |
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BXT |
| ... | | |
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