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Sergio Mendes
Foto: Concord Records |
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Mendes’ Band Brasil ‘66 war so eine Art brasilianisches Gegenstück
zu Herb Alperts ebenfalls außerordentlich erfolgreicher Band Tijuana Brass
und stürmte mit dem Song “The Look Of Love”(geschrieben von
Burt Bacharach und Hal David), Cover-Versionen von “Scarborough Fair”
(Simon & Garfunkel) und “The Fool On The Hill” (The Beatles)
sowie Jorge Bens “Mas que nada” die Charts-Spitzen.
Erst Ende der
70er Jahre ließ der Erfolg vorübergehend etwas nach. Mit “Never
Going To Let You Go” lancierte Mendes aber schon 1983 wieder einer seiner
größten Hits. Die Single schaffte es in die oberen Regionen der Pop-
und Black Music-Charts und belegte Platz 1 der Adult Contemporary-Charts. Für
sein 1992 herausgebrachtes Album “Brasileiro” erhielt Sérgio
Mendes dann endlich auch seinen ersten (und bislang) einzigen Grammy (mit “Timeless”
wird sich an dieser Bilanz ganz sicher etwas ändern!).
Mendes’ Musik ist wirklich repräsentativ für die Musik seiner
Heimat Brasilien. Das durch ihn in der ganzen Welt zum Hit gemachte Stück
“Mas que nada” wird wie kaum ein anderes Lied (vom notorischen “Girl
From Ipanema” einmal abgesehen) mit Brasilien assoziiert. So war es nur
logisch, daß das Album “Timeless”, auf dem etliche von Sérgios
alten Hits in völlig neuen Interpretationen dargeboten werden, mit keinem
anderen Song als “Mas que nada” beginnen durfte. Darauf konnten
sich Sérgio und Will ohne jede Diskussion einigen.
Will und ich kamen gleich zu Beginn unserer Zusammenarbeit überein
... daß wir uns viele der Klassiker des brasilianischen Songbook, die
ich einst aufgenommen hatte, noch einmal vorknöpfen wollten”, erzählt
Sérgio. “Wills urban geprägte Visionen inspirierten mich dazu,
diesen Klassikern eine ganz neue Dimension zu verleihen. Es war eine riesige
Herausforderung, an der ich aber auch eine Menge Spaß hatte.”
Unter den fünfzehn Tracks - die teils in Brasilien und teils in den House
of Blues-Studios in Encino/Kalifornien aufgenommen wurden - gibt es auch die
Neuaufnahme eines anderen absoluten Mendes-Klassikers: “The Frog”.
Der gefeaturte Star ist diesmal der Rapper Q-Tip. Will macht darauf aufmerksam,
daß Q-Tip schon auf frühen A Tribe Called Quest-Alben wie “Midnight
Marauder” (1993) mit gesampleten Jazz-, Latin- und Samba-Rhythmen arbeitete.
“Wir dachten uns, er sei der perfekte Partner für Sérgio.”
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Segio Mendes Band
Kommentare (2)
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Autor |
| Justin Timberlake und Steve Wonder haben auch mit gemacht und zu... |
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Mister X |
| lol.Wenn Snoop Dogg ne Platte rausgebracht hätte hättest du jetz... |
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BXT |
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