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Sergio Mendes
Foto: Concord Records |
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Ein Highlight ist ganz sicher auch die auf diesem Album zu hörende Version
des Klassikers “Samba da bênção”. Das von Baden
Powell und Vinícius de Moraes geschriebene Stück wird mit einem
Rap von Marcelo D2 kombiniert.
Marcelo D2, vormals Mastermind der rockigen Rap-Band
Planet Hemp, ist derzeit wohl der populärste und meistgespielte Rapper
Brasiliens. Auf seinem Album “À Procura Da Batida Perfeita”
(zu Deutsch: “Auf der Suche nach dem perfekten Beat”) gelang ihm
die bisher wohl beste Symbiose von Samba und HipHop.
Der romantische Neo-Soul-Crooner John Legend interpretiert einen neuen Song
namens “Please, Baby, Don’t”, den Sérgio mit in New
York lebenden brasilianischen Musikern in Manhattan aufnahm. Das Stück
ist der Beweis dafür, daß Sérgio heute noch ebenso eingängige
Melodien zu komponieren versteht, wie schon vor Jahrzehnten.
“Für junge Leute - und auch für Musiker - ist es gut,
Sérgio Mendes zu hören”
... meint Will. “Denn es gibt heutzutage einfach eine Menge Musik, die
gar keine wirkliche Melodie hat. Wir kopieren zwar die fetten alten Beats, und
das ist auch toll. Aber wenn ich mir anhöre, was meine Generation häufig
für Musik macht, dann stimmt mich das traurig, weil wir uns einfach nicht
die Zeit nehmen, eine wundervolle Melodie zu schreiben, die das Zeug dazu hätte,
sich zu einem Evergreen zu entwickeln. Denn ein Beat ist ein Beat. Eine Melodie
aber kann Jahrzehnte überdauern. Ich bin sehr melodiegetrieben, und deshalb
war es für mich erfrischend, mit jemandem zusammenzuarbeiten, der auf diesem
Gebiet wirklich ein Meister ist. Ein Sérgio Mendes schafft es einfach,
diese simplen, ins Ohr gehenden Melodien zu schreiben, die einen sofort dahinschmelzen
lassen. Für mich ist es ungeheuer inspirierend, zu versuchen, dieses Niveau
zu erreichen. Denn das ist einfach das Höchste der Gefühle!”
Der Respekt beruht allerdings durchaus auf Gegenseitigkeit. “Für
mich war diese ganze Geschichte, vom Anfang bis zum Ende, ein Lernprozeß”,
gesteht Sérgio. “Denn Will ist nicht nur sehr melodisch, er besitzt
auch einen wunderbaren rhythmischen Instinkt und hat viel Phantasie. Die Art,
wie er die Beats mit den organischen brasilianischen Instrumenten kombinierte
und dann auch noch die ProTool-Beats integrierte - das war schlichtweg faszinierend,
weil ich selbst so etwas noch nie zuvor ausprobiert hatte. Was mich auch faszinierte,
war, wie er die Songs strukturierte. Will legte den Kern, die Essenz der Songs
offen und befreite sie von jeglichem überflüssigen Ballast.”
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Sergio Mendes
Kommentare (2)
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Autor |
| Justin Timberlake und Steve Wonder haben auch mit gemacht und zu... |
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Mister X |
| lol.Wenn Snoop Dogg ne Platte rausgebracht hätte hättest du jetz... |
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BXT |
| ... | | |
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