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Sergio Mendes: "Timeless"
Foto: Concord Records |
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Die Gastvokalisten stellten sich gewissermaßen nach dem Schneeball-Prinzip
ein. “Ich fragte mich unentwegt, wie ich zum Beispiel Justin Timberlake
genauso sehr für die brasilianische Musik begeistern könnte, wie ich
selbst es war”, erklärt Will.
“Aber dann ergab sich quasi alles
wie von selbst. Wie machten zusammen Musik und am Ende spielte ich Justin den
India.Arie-Song vor, der dann zufälligerweise auch das Titelstück
des Albums wurde. Von da an war Justin hellauf begeistert und meinte nur: ‘Yo!
Du mußt mich irgendwie bei diesem Sérgio-Mendes-Projekt unterbringen.
Dieser India.Arie-Track ist ja total abgedreht!’ Und so kam es, daß
er selbst einen Song für Sérgio und mich schrieb. Einfach so, im
Handumdrehen. Auf diese Art und Weise entstanden eine ganze Reihe dieser Aufnahmen.”
Der junge Wilde und die sanftmütige Legende. Lateinamereikanische und
afrikanische Rhythmen, verschmolzen mit den urbanen Klängen Nordamerikas.
Über zwanzig Jahre nach seinem letzten grandiosen Hit meldet sich Sérgio
Mendes mit einem Album zurück, das ein ebenso phänomenaler Erfolg
zu werden verspricht, wie seine Alben in den 60er und 70er Jahren es waren,
zugleich aber sehr viel revolutionärer ist, als alles, was Sérgio
Mendes je gemacht hat.
Hey, habt ihr eigentlich schon einmal brasilianische Musik gehört?
“In den 60ern gab es Hippie-Musik, Soul, Rock, Blues, Jazz”, erläutert
Will. “Und dann kam da plötzlich Sérgio Mendes anspaziert
und fragte: ‘Hey, habt ihr eigentlich schon einmal brasilianische Musik
gehört?’ Und er brachte sie in die USA. Er importierte sie. Ich habe
bereits mit James Brown zusammengearbeitet, und dem verdanken die USA den Funk.
Jetzt habe ich mit Sérgio Mendes gearbeitet, und auch dem verdanken die
USA ein ganz neues, eigenständiges musikalisches Genre. Die Sache ist die...
Earth, Wind & Fire wären nicht Earth, Wind & Fire geworden, wenn
Sérgio den Samba und die Bossa Nova nicht in die USA gebracht hätte.”
“Der einzige Grund, weshalb man ‘Timeless’ eine ‘brasilianische
Scheibe’ nennen kann, ist eigentlich, weil durch Sérgios Adern
brasilianisches Blut fließt. Er kommt aus Brasilien, deshalb ist es eine
brasilianische Platte”, so Will. “Und die meisten der Melodien sind
brasilianisch”, hakt Sérgio bescheiden nach. “Die Melodien
sind brasilianischer Abstammung”, stimmt Will zu, “aber das Album
ist ein universelles Album.”
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Sergio Mendes "Timeless" mit Justin Timberlake
Kommentare (2)
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Autor |
| Justin Timberlake und Steve Wonder haben auch mit gemacht und zu... |
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Mister X |
| lol.Wenn Snoop Dogg ne Platte rausgebracht hätte hättest du jetz... |
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BXT |
| ... | | |
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