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| Collective Soul (Foto: India Records) |
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Allegations, And Things Left Unsaid“ (1993) hatten sie mit der Single
„Shine“ einen ganz großen Wurf gelandet. Innerhalb der nächsten
sieben Jahre brachte die Band es auf knapp 20 Singles in den Billboard Charts,
darunter das furiose „Gel“, eine Nummer eins in den Billboard Rock
Charts, die grandiose Ballade „The World I Know“ und etliche weitere
Radio Smash Hits wie „Run“, „December“ und „Precious
Declaration“.
Dass Collective Soul an ihr jüngstes Album mit so viel Elan herangegangen
sind, liegt nicht nur daran, dass sie mit El Music Group ihr eigenes Label gegründet
haben und das Gefühl der Unabhängigkeit voll und ganz auskosten („Wir
haben auch unser eigenes Team zusammengestellt und werden uns den Hintern wund
touren.“ Dean Roland). Nach der Veröffentlichung ihrer Greatest-Hits-Compilation
mit dem prophetischen Titel „Seven Year Itch“ (2001) gab es auch
im Privatleben der Musiker tiefgreifende Veränderungen.
„Ich habe eine Scheidung durchgemacht und Ed wurde ebenfalls
geschieden“
... so Dean, „aber wie heißt es so schön: Was dich nicht umbringt,
macht dich nur noch stärker. Wenn du deine Verletzbarkeit und deine Schwächen
erkennst, gehst du daraus erstarkt hervor und das definiert auch deinen Charakter.
Ich glaube, das trifft auch auf unsere Band zu.“ Ed ist auch durch die
innige Beziehung zu seinem siebenjährigen Sohn mit sich ins Reine gekommen.
„Das war wirklich eine sinnvolle Zeit, in der ich gelernt habe, was es
heißt, ein Dad zu sein“, strahlt Ed. „Will und Donna haben
ebenfalls ein Kind und in der langen Pause kam das zweite. Irgendwie ist jeder
von uns ein wenig häuslicher geworden.“ Aber wenn die Band eine Bühne
betritt und Tausende von Fans ihnen zujubeln, dann werden aus den gestandenen
Männern wieder fünf Berufsjugendliche, die es nicht verlernt haben,
ein Haus zum Kochen zu bringen.
Eines der bemerkenswertesten Konzerte in ihrer langen Karriere verbuchten Collective
Soul im letzten Jahr im Woodruff Art Center in ihrer Heimatstadt Atlanta.
Imposant unterstützt von dem 107-köpfigen Atlanta Symphony Youth Orchestra
gab die Band ein unvergessliches Heimspiel – glücklicherweise auf
der demnächst erscheinenden DVD „Home“ für die Nachwelt
festgehalten. Hier präsentierten Ed Roland & Co. einen exzellenten
Set aus alten und neuen Songs in prachtvollen Versionen. Das große Plus
der Hits von Collective Soul: Sie klingen stets so vertraut, als wären
sie schon immer für das kollektive Gedächtnis eines internationalen
Poppublikums vorherbestimmt gewesen. Nun setzen Collective Soul mit ihren formidablen
Songs zum Höhenflug in Europa an. Dabei knüpft „Youth“
nicht nur an die besten Tage der Band an, sondern vermittelt auch überzeugend
das aufgeregte Gefühl, dass einen am Beginn eines neuen Lebensabschnitts
befallen kann. Wären Collective Soul nicht allesamt Musiker, die gerade
mal in ihren besten Dreißigern sind, man wäre geneigt, von einem
zweiten Frühling zu sprechen. Frühlings- und Sommergefühle wecken
sie mit ihrer Musik allemal.
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Collective Soul
Kommentare (1)
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| Gewinnt vier Alben von Soul Collective:http://www.naanoo.com/art... |
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Mister X |
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