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| Soja: Als
Fleischersatz lange keine Chance |
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Erste Anbauversuche gab es um 1877 in Chur in der Schweiz. Doch noch
fünfzig Jahre später bedauert Meyers Lexikon:
„In Mitteleuropa hat ihr Anbau trotz vielfachen Versuchen
keine befriedigenden Erträge gegeben.” Denn
inzwischen kennt man den hohen Nährwert der kleinen,
mandelartig schmeckenden Samen. Sojaöl wird bereits
für „Kunstspeck”,
„Kunstbutter” sowie zur Seifensiederei verwendet.
Die Ölkuchen verfüttert man ans Vieh oder nutzt sie
als Dünger. In Österreich verwendet man die
gerösteten Bohnen gar als Kaffeesurrogat.
Sojamehl als
Fleischersatz: Keine Chance
Versuche aber, proteinhaltige Backwaren aus Sojamehl als Fleischersatz
einzuführen, „scheitern meist an der
Voreingenommenheit der Bevölkerung”, kommentiert die
Enzyklopädie. Mitte der 1930er Jahre hat die unscheinbare
Bohne bereits eine bedeutende Position auf dem Weltmarkt erlangt: Sie
dient als Rohstoff für die Industrie, die sie zu Glyzerin,
Firnis, Linoleum, Sprengmitteln oder Malfarben verwandelt. In den 70ern
experimentiert man dann erstmals mit der Herstellung von so genanntem
vegetabilem- oder Kunstfleisch aus Sojaprotein.
Die Sojabohne gehört zu den Schmetterlingsblütern. In
den USA, Brasilien, China, Argentinien und sonstigen
gemäßigt-warmen Gebieten wird sie in vielen
Kulturformen angebaut und stellt an den Boden ähnliche
Ansprüche wie Mais.
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Tofu: Soja als Fleischersatz hatte anfangs keine Chance
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Tofu: Soja als Fleischersatz hatte anfangs keine Chance
Soja: Welche Nährstoffe enthält es und wie gesund ist es?
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