Online Magazin

Survival Guide für Single Männer

Wie überlebt man als Single-Mann?

Wie überlebt man als Single-Mann?

Wie Mann bestens durchs Leben kommt – (fast) ganz ohne Mutti.

In Stiefbrüder (ab 11. September im Kino | ∆ Filminfo: Stiefbrüder) wollen die 40-jährigen Nesthocker Dale (John C. Reilly) und Brennan (Will Ferrell) partout nicht zuhause ausziehen. Weil Papa alles zahlt und Mutti sich um alles kümmert. Peinlich, oder? Denn nichts geht über ein echtes Junggesellenleben in der Freiheit. Und das bisschen Haushalt ist mit ein paar schlauen Tricks schnell erledigt …

Hier die besten Tipps für Männer mit eigener Bude. Mutti muss sie ja nicht alle kennen …

1. Putzen! Muss leider manchmal sein. Man will ja noch die Welt retten und nicht im Schmutz ersticken.

Wo putzen? Bei Zeitmangel eben nur dort, wo man es sieht. Wenn sich Mutti oder Freundin ankündigen, Fussel und anderen Unrat unauffällig unter das Bett oder den Teppich kehren.

Wann putzen? Am besten regelmäßig. Jeden Samstag eine Stunde oder jeden zweiten Samstag oder jeden dritten. Dann sollte die Schmerzgrenze erreicht sein.

Womit putzen? Mit Reinigungsmittel natürlich. Mit einem „all for one“ bekommt man Küche, Boden, Bad und sogar Socken sauber. Ist kein Lappen zur Hand, reicht auch eine alte Unterhose.

Dekorieren statt Putzen: Ein cooles Bild oder ein nettes Sofa verdecken Flecken oder Risse an der Wand.

Muttis Tipp: „Gar nicht erst viel Dreck aufkommen lassen, sondern immer gleich wegräumen.“

2. Waschen! Saubere Klamotten sind die halbe Miete.

Wer Playstation oder HDTV bedienen kann, kommt auch mit einer Waschmaschine klar – also keine Ausreden. Waschmittel kommt ins mittlere Fach, Fächer Vorwäsche und Weichspüler ignorieren. Handtücher und Bettwäsche bei 60 Grad, alles andere bei 40 Grad waschen – alles nach Farben getrennt (weiß, schwarz, bunt)!

Vor dem Aufhängen Wäsche ausschütteln, Hemden und T-Shirts auf Bügel hängen. Sie trocknen besser und werden glatter.

Billig-Angebote von der Reinigung nutzen. Damit erspart man sich nicht nur das Waschen, sondern auch das Bügeln.

Im Notfall: Socken, Hemden oder Bettwäsche gut auslüften. Vielleicht Parfum aufsprühen. Aber nicht zu viel, sonst wird die Freundin misstrauisch…

Muttis Tipp: „Lüften hilft! Vatis Arbeitsklamotten hänge ich ja auch auf den Balkon.“


3. Aufräumen und weg mit den alten Klamotten und leeren Flaschen! Bevor es ungemütlich wird.

Wenn sich Altglas in der Küche, auf dem Balkon oder im Autokofferraum stapelt, hilft nur eins: Entsorgen. Und sich über das Rückgeld fürs Pfand freuen.

Altpapier, kaputte Socken oder Röhrenfernseher auf dem Dachboden: Alles weg damit – und zwar auf den Recyclinghof (nein, nicht die Socken).

Müll kommt in kleine Tonnen mit Deckel – damit es nicht so übel riecht. Volle Tüten zuknoten und wegschmeißen. Tonne auswaschen, bevor die neue Tüte reinkommt.

Volle Kleiderschränke sind für Mädchen reserviert. Männer misten aus.

Die Wohnung ist ein Chaos und die Freundin kommt gleich? Keine Panik: Licht dimmen und Kerzen anzünden. Das findet sie romantisch, und der Dreck fällt nicht auf.

Muttis Tipp: „Müll gehört in die Tonne! Und zwar nach Verpackung getrennt. Ohne Pardon!“

4. Essen – ganz wichtig! Wie man immer etwas in den Magen bekommt.

Ein Riesenvorrat an Raviolidosen kann nicht schaden und verbreitet ein wenig „mediterrane Lebensart“.

Restekochen! Der praktisch veranlagte Mann kreiert aus Dosenwurst, Nudeln vom Vortag und Chilipulver eine exotische Pastapfanne.

Diät machen und zwar auf die harte Männertour: Zum Beispiel drei Monate lang nur Guinness und Erdnüsse konsumieren. Bedingt nahrhaft, aber praktisch.

Speisekarten horten und gleich neben der Fernbedienung lagern. Geht schnell und ganz ohne Abwaschen.

Geht auch mal: Sich bei Mutti zum Essen einladen (bei der Gelegenheit gleich Wäsche mitbringen).

Die Mitleidstour („Den ganzen Tag noch nichts Richtiges gegessen“) zieht genauso bei Freundinnen.

Muttis Tipp: Auf Vorrat kochen und einfrieren: Eine Woche Spaghetti-Bolo – lecker !

5. Einkaufen im Supermarkt. So geht es schnell und günstig.

Welches Bier und welche Chips? Gleich mehrere Sorten auf Vorrat kaufen – für Besuch und wenn sonst nichts im Haus ist.

An die Basics denken: Butter, Brot, Kaffee, Wasser. Statt Dosensuppen lieber Tiefkühlkost kaufen.

Ganz wichtig: Klopapier und Zahnpasta nicht vergessen.

Muttis Tipp: „Zur Not geht auch mal die Küchenrolle.“


1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars
Loading ... Loading ...

Weitere Artikel zum Thema:
Dein Kommentar:

« Männerfreundschaften: Welche Arten von Freunden gibt es?
» Interessante Fakten über Tennisprofis

Trackback-URL: