
Aura Dione (Foto: Universal)
Bereits mit ihrer ersten Single „I Will Love You Monday (365)“ eroberte sie die Radiostationen des Landes im Sturm, kaum ein Sender, der ihre Single derzeit nicht spielt.
Ende Januar 2008 wurde „Columbine“ bereits in Dänemark veröffentlicht, heimste schwärmerische Kritiken ein, knackte die heimischen Albumcharts und wurde mit Gold ausgezeichnet.
Ein explosiver Start für Aura Dione – und eine mächtige Überraschung für alle anderen. Zum einen, weil sie in keine musikalische Genre-Schublade passt und mehr noch, weil sie andererseits auch keine stereotypen Poptexte schreibt. Tatsächlich sind die 12 Songs auf “Columbine“ weit davon entfernt normal zu sein.

Aura Dione (Foto: Universal)
Aura Dione, die mit Künstlern wie Feist, Gwen Stefani, Shania Twain oder sogar Tracy Chapman verglichen wird, mischt Folk mit Elektronischem, einem Hauch von Country, Pop und Dub; und einer opulenten, manchmal sonderbaren Instrumentierung mit Spielzeug-Klavier, Streichern, Glockenspiel, Flöte, Bläsern und Banjo. Aura Dione ist eine Ausnahme: eine frische Brise, in der Tat.
Wenn man allerdings schon ihre Arrangements für prächtig, verspielt und hedonistisch hält, dann hat man ihre Texte noch nicht gehört. Hier spielt Aura Dione ihre größte Stärke aus: ob es sich um eine Ode an die Schwulen-Ikone Antony Hegarty (von ‘Antony and the Johnsons’) handelt, den sie anbetet und mit dem sie hofft ein Duett aufnehmen zu können, oder ihre Wut darüber für eine Prostituierte gehalten worden zu sein (“Are You For Sale“); ihre Angst vor weißen Clowns (“Glass Bone Crash“), oder die verschiedenartigen Geschichten über Liebe und Beziehungen – keine davon ist einfach, eindimensional oder vorhersehbar. Merke: wenn man es mit Aura Dione zu tun hat, erwartet man lieber das Unerwartete.
Und weil alle gute Kunst die Persönlichkeit des Kreativen widerspiegelt, ist Aura Dione genau wie ihre Musik: lebensfroh, voller Widersprüche, stets unvoreingenommen und bereit die Welt zu erobern. Sie begeistert sich für andere Kunstformen wie Mode und Fotografie, entwirft ihre Kleider selbst, sammelt leidenschaftlich Schuhe und stellt etwas auf die Beine, das man eine ziemliche Show nennen könnte: sehr minimalistisch und zurückhaltend, konzentriert auf ihren Gesang und ihr Gitarrenspiel – gleichwohl aber mit jeder Menge Überraschungen. Ohne Zweifel mehr als ein alltägliches Konzert und trotzdem nur ein kleiner Vorgeschmack auf Aura Dione – eine ambitionierte junge Frau, die die Welt im Sturm einnehmen wird.
Einfach weil sie es muss: “Ich denke, ich bin bereit, bereit, bereit, bereit, bereit, los, los!“
Aura Dione wird mit ihrer aktuellen Single “I Will Love You Monday (365)” am 4.Dezember beim Sat.1 Jahresrückblick auftreten (04.12.09, 20.15 Uhr, Sat.1).













[...] gute Laune macht und sich prima nebenbei “runterhören” läßt. Das dazugehörige Album heißt übrigens “Columbine”. Tags: Aura Dione, Musiktipp Du kannst die Kommentare [...]