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Big Brother: Sentimentale Stunden in der TV-WG

Big Brother: Sentimentale Stunden in der TV-WG

Big Brother: Isi ErinnerungNicht nur für unsere deutsche Nationalmannschaft naht das große Finale. Auch für die verbliebenen sechs Bewohner, von denen noch ein Kandidat (Kevin, Franco oder Tanja) am Montag das Haus verlassen wird, eilt das Finale in großen Schritten heran.

Doch entgegen unserer Nationalelf sind die WGler gar nicht so scharf auf den großen Finaltag. Schließlich geht dadurch für manch einen die vielleicht aufregendste und schönste Zeit seines Lebens vorbei. Es gilt sich wieder in der „normalen Welt“ zurechtzufinden und das scheint bei den Urgesteinen Marcel und Isi, die seit fast sechs Monaten im Big Brother-Haus leben, etwas Unbehagen auszulösen. Deshalb wurde die Tatsache, dass bald alles vorbei ist, von den meisten Bewohnern bisher ganz gut verdrängt.

Doch über die sonst so lebenslustige Wohngemeinschaft legt sich plötzlich ein Schleier der Melancholie. Auslöser dafür ist ein Match, das die Kandidaten zwangsläufig über die vergangenen fünfeinhalb Monate grübeln lässt. Bei dem Match „Wann war was?“ müssen die beiden Kandidaten Isi und Kevin 20 Bilder in ihre chronologische Reihenfolge setzen. 20 Szenen aus über 170 Tagen Big Brother. Kein einfaches Unterfangen. Nachdenklich steht erst Kevin für sein Team Reich und dann Isi für Team Arm vor den Bildern, die so viele Erinnerungen und Emotionen wecken. Obwohl die Blondine Unterstützung von dem aktuellen Besucher, Alien Behr-Bi Trog, bekommt muss sie sich mit 14 Punkten gegen den Rheinländer, der 15 Punkte erreicht, bei dem Belohnungsmatch geschlagen geben.

Doch der Sieg bzw. die Niederlage sind für die zwei Bewohner nicht der Rede wert. Viel mehr beschäftigen sie plötzlich ihre Emotionen – dieses endgültige Gefühl, das bald alles vorbei ist, all die Erinnerungen, all die schönen und die traurigen Momente die sie bei Big Brother erlebt haben. Im Garten stehend geraten sie in ein wahres Gefühlschaos. „Ich freue mich so sehr meine Familie wieder zu sehen, aber der Gedanke, dass bald alles vorbei sein soll, tut so weh“, erklärt Kevin. Mit einem lauten Seufzer signalisiert Isi, dass es ihr genauso geht. Und auch die anderen Bewohner lassen sich von den melancholischen Gedanken anstecken und verfallen in einen regelrechten Seelenjammer. Doch auch wenn sich fast alle WGler wünschen, dass das Finale ruhig noch etwas auf sich warten lassen kann, so scheinen sie darüber hinaus nicht zu vergessen, welche aufregenden und schönen Momente das Leben nach Big Brother noch für sie bereit hält. Bleibt zu hoffen, dass die Bewohner auch in den letzten 11 Tagen bis zum großen Finale am 07. Juli die Nerven behalten!


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