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Chistine Baranski

Chistine Baranski

CHRISTINE BARANSKI (Schauspielerin)

Die gleichermaßen beim Film, Fernsehen und auf der Bühne arbeitende Baranski gehört zu den meist anerkannten Darstellerinnen in der Unterhaltungsindustrie. Die mit zwei Tonys, einem Emmy, den Screen Actors Guild  und dem American Comedy Award ausgezeichnete Baranski stand vor einiger neben Ray Romano in „Willkommen in Mooseport“ und neben Renée Zellweger, Catherine Zeta-Jones und Richard Gere in dem Oscar-Gewinner „Chicago“ vor der Kamera.

Zu ihren weiteren Filmen gehören unter anderem „Der Super-Guru“ gemeinsam mit Heather Graham und Marisa Tomei, der Boxoffice-Hit „Der Grinch“, „Bowfinger“ mit Steve Martin und Eddie Murphy, die kontroverse Comedy „Bulworth“ mit Warren Beatty und „Eiskalte Engel“ mit Sarah Michelle Gellar, Ryan Phillippe und Reese Witherspoon.

Die in Buffalo geborene Christine entwickelte schon während ihrer High School-Zeit ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Sie trat in High School-Produktionen auf und las zufällig über das Juilliard Acting Program, das zu jener Zeit gerade mal ein Jahr existierte. Sie schrieb sich dort ein, machte ihren Abschluss und erhielt danach Rollen in regionalen  Produktionen und am off-Broadway. Ihren großen Durchbruch erlebte sie in Tom Stoppards Broadway-Hit „The Real Thing“ unter der Regie von Mike Nichols. Ihre Partner waren Glenn Close und Jeremy Irons. Im selben Jahr heiratete sie, bekam ihr erstes Kind und gewann je einen Tony und einen Drama Desk Award für ihre Darstellung.

Ihren zweiten Tony und Drama Desk Award erhielt sie für ihre Performance als kettenrauchendes Nervenbündel in Neil Simons „Rumors“ und einen Drama Desk Award für „Lips Together, Teeth Apart“. Diese Rolle wurde für sie von Terrence McNally geschrieben. Weitere Aufführungen waren unter anderem „Hurlyburly“ und „The House of Blue Leaves“.

Gemeinsam mit Nathan Lane und Robin Williams spielte sie in dem Boxoffice-Hit „Ein Käfig voller Narren“, wofür sie einen Screen Actors Guild Award erhielt. Außerdem war sie in „Jeffrey“, einem Film, der auf Paul Rudnicks ausgezeichnetem off-Broadway-Stück basiert, zu sehen. Der Film befasst sich mit der Schwulenszene im Zeitalter von AIDS.

Weitere Rollen hatte sie als bemerkenswerte Geliebte von Claus von Bülow in „Die Affäre der Sunny von B.“, in „Staatsanwälte küsst man nicht“, „No Panic – Gute Geiseln sind selten“, „Lovesick“, „Die Addams Family in verrückter Tradition“, „Hilfe! Jeder ist der Größte“ und „9 ½ Wochen“.

Zusätzlich zu ihrem Emmy-Gewinn für die CBS-Hit-Comedy „Cybill“ erhielt Baranski einen American Comedy Award als Outstanding Supporting Actress in a Comedy sowie einen Screen Actors Guild Award als Outstanding Lead Actress in a Comedy. Außerdem bekam sie fortlaufend drei Emmy- und drei Golden Globe Award-Nominierungen. Gemeinsam mit John Larroquette spielte sie in der NBC-Sitcom „Happy Family“.

Man sah sie in der Los Angeles-Produktion von „Sweeney Todd: The Demon Barber of Fleet Street“. Als Gastdarstellerin fungierte sie in „Frasier“, wofür sie fünf Mal für den Emmy nominiert wurde.
Baranski verbringt ihre Zeit zwischen Connecticut und Los Angeles.


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