Der Arbeitskampf der Drehbuchautoren in Hollywood geht weiter. Der Grund: Die Gespräche zwischen den Parteien sind gescheitert. Allerdings machen sich nun, so die “Los Angeles Times”, die beiden
Seiten gegenseitig für das Scheitern der Verhandlungen verantwortlich. Die Drehbuchautoren sind weiterhin nicht gewillt, die Arbeit wieder aufzunehmen. Ein Sprecher sagte: “Sie verlangen von uns, auf unsere Zukunft zu verzichten - vor allem in den neuen Medien.” Dies könne man nicht hinnehmen, so der Sprecher weiter, deshalb sei ein Ende des Streiks nicht in Sicht.
Die Drehbuchautoren streiken seit dem 05. November. Vor allem Late-Night-Shows waren davon betroffen. Auch der Drehbeginn von “Illuminati” musste verschoben werden. Die Serie “Desperate Housewives” wurde zeitweise auf Eis gelegt - es gab einfach keine fertigen Drehbücher mehr. Und auch die Ärzte von “Grey´s Anatomy” können ohne neue Drehbücher nicht mehr lange durchhalten. (FIRSTNEWS berichtete)
Im Wesentlichen geht es der Gilde darum, die Drehbuchautoren an den Einnahmen aus dem Internet- und DVD-Geschäft stärker zu beteiligen. Von einer verkauften DVD bekommen die Autoren bisher nur rund drei Cent - und das bei einem Verkaufspreis von 20 Dollar.











Drehbuchautoren: Streik geht weiter
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