
In vielen Teilen Deutschlands zersägt das Brautpaar gemeinsam einen Holzstamm.
Für dieses Ritual wird eine Schrotsäge verwendet, bei der Braut und Bräutigam am jeweils gegenüberliegenden Ende der Säge anfassen und unter wechselseitigem Ziehen den Stamm möglichst schnell zersägen.
Dieser Brauch steht für die gemeinsame gleichberechtigte Arbeit, die das Brautpaar in der Ehe versuchen möchte. Im wechselseitigen Ziehen und Ziehenlassen wird die essenzielle Balance von Reden und Zuhören, von Initiative und Seinlassen und die notwendige Aufmerksamkeit für die jeweiligen Bedürfnisse des Partners symbolisiert.
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Hochzeitsbrauch: Sägen
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