Juliette Binoche entschied sich für ein Leben als Schauspielerin, weil sie geliebt werden wollte.
Der Star aus ‘Chocolat‘ gibt zu, dass der einzige Grund, warum sie in die Filmindustrie ging, ihr grundsätzliches Verlangen gewesen ist, es den anderen immer recht zu machen. Für ihre Rolle im Film ‘Der Englische Patient‘ gewann die Schauspielerin 1996 einen Oscar.
“Als ich als Schauspielerin anfing, wollte ich es allen so sehr recht machen. Ich glaube, wir wollen alle geliebt werden. Wenn wir scheitern, sind wir unglaublich verletzt, und verhalten uns so, dass uns dann auch niemand liebt. Es gibt einen ganz bestimmten Moment, an dem Du anfängst, der Sache zu vertrauen, aber Du weißt nie, ob Du dafür geliebt werden wirst. Du musst riskieren, es Dir zu erlauben, nicht geliebt zu werden. Wenn Du das nicht riskierst, bist Du kein Schauspieler.”
Binoche steht bald in einer Tanz-Show mit dem britischen Tänzer und Choreographen Akram Khan auf der Bühne. Darüber befragt verriet die Schauspielerin, sie fände es eigenartig, tanzen zu lernen, weil es ein körperlich sehr intimer Prozess sei.
Gegenüber ‘Britain’s Film Quarterly‘ fügte sie hinzu: “Im Film müssen wir sehr schnell intim werden. Man zeigt seine Seele - man muss sich entblößen, manchmal körperlich, aber meistens emotional. Tänzer hingegen sind sich die ganze Zeit körperlich sehr nah, der Körper wird zu einem Instrument. Emotional sind sie allerdings nicht so verwickelt, das wäre einfach zu viel. Physis und Emotionen zusammenzubringen ist eine eigenartige Erfahrung, da es eine sehr intime Beziehung ist.”
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Juliette Binoche will es immer allen Recht machen
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