
Der politische Galgen für Wolfgang Clement steht
Clement hat uns erklärt …
… dass Arbeitslose, die ihren Hintern nicht bewegen, Parasiten sind. Er hat uns über den Unsinn von Mindestlöhnen aufgeklärt. Und zu guter Letzt hat er geraten, Andrea Ypsilanti nicht zu wählen, weil deren energiepolitische Pläne nicht tragbar sind.
Dass das alles dem linken Flügel der SPD so gar nicht recht schmecken wollte, verwundert wohl niemanden. Dass man die Ypsilanti-Falle aber nutzt, um einen Mann, dem die SPD ihr Profil und Deutschland einen großen Schritt in die richtige Richtung zu verdanken haben, mitten auf dem politischen Marktplatz zu enthaupten, überrascht schon.
Hat man aus den Erfahrungen der CDU nichts lernen können? Auch die CDU hat ihre wertvollsten Talente für mediale Machtspielchen geopfert. Der Architekt der Agenda 2010 wäre für die SPD jedenfalls ein ähnlicher Verlust wie Friedrich Merz für die Fraktionsspitze der CDU.
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August 3rd, 2008 at 3:51 pm
Wer jetzt noch Mitglied in der SPD bleibt, sollte lieber gleich zu den “Linken” übertreten.
August 3rd, 2008 at 7:27 pm
Ich warte ja immer noch darauf, daß irgendein Kompromiß herauskommt, mit dem alle Beteiligten ihr Gesicht wahren können. Sowas hat ja bereits einer der beteiligten Ortsverbände angekündigt. Mit etwas Fingerspitzengefühl wäre die Sache schon längst erledigt gewesen…