Die Moral dieser Geschichte könnte lauten: Leg dich nie mit Superreichen an! Diese Lektion hat Michael Jackson bislang allen Anscein noch nicht gelernt: Der ‘King of Pop’ wird von einem Ölscheich verklagt, der ihm einst 5,5 Millionen Euro lieh.
Scheich Abdulla Al-Khalifa ist nicht nur wahnsinnig wohlhabend.
Al-Khalifa lieh dem Schiffbruch erleidenden Sänger 5,5 Millionen Euro zur Tilgung dessen Schulden unter der Bedingung, dass Jackson seine nächsten zwei Alben beim Scheich-Label ’2 Seas’ produziert. Bankim Thanki, Staranwalt von Al-Khalifa, beschreibt den Plan so: “Die Idee war es, ein neues Label zu gründen, um seine Musikkarriere wieder in Schwung zu bringen.“
Das scheint derzeit allerdings nicht zu klappen, weil Jackson sich weigert, den Vertrag einzuhalten. Thanki wütet über den 50-Jährigen: “Er zeigt große Missachtung für die Dinge, die für ihn getan wurden.“
Jackson gibt sich indessen wie gewohnt in der Rolle des Unschuldslamms: Das Geld sei “ein Geschenk“ gewesen, und überhaupt habe er die Bedingungen und Konditionen nicht gelesen oder sich rechtliche Unterstützung geholt, bevor er den Vertrag unterzeichnete. Blöd nur, dass ihn das Papier zudem dazu verpflichtet, eine Autobiografie zu schreiben und eine Bühnenshow zu entwickeln.
Jackson brauchte das Geld vor allem, um seine Schulden, die er in den USA und Europa zurückgelassen hatte, zu begleichen: 28.000 Euro flossen in seine ‘Neverland’-Ranch, 125.000 Euro kostete Jackson ein Zehn-Tages-Urlaub in Paris, 777.000 Euro kassierte die Bank. Alleine das Gerichtsverfahren, in dem Jackson 2005 wegen angeblichem Kindesmissbrauch angeklagt worden war, verschlang satte 1,8 Millionen Euro. Für den Alltag im Nahen Osten haute der Star in sechs Monaten knapp 400.000 Euro raus, und fuhr darüber hinaus npch für 277.700 Euro in den Urlaub nach Italien und England.
Gerüchten zufolge soll der Scheich sogar ein neues Aufnahmestudio auf ‘Neverland’ installiert haben lassen. Nachdem Jackson allerdings vor ein paar Wochen gezwungen war, sich von seinem Kindheitstraum zu trennen, dürften sich doe dortigen Aufnahmepläne wohl auch erledigt haben.















