Liam Gallagher behauptet, bei Oasis zu sein, sei besser, als Gott zu sein.
Der britische Rocker prahlte damit, dass nicht mal die göttlichen Freuden des Herrn mit seiner Band mithalten könnten. Er erklärte: “Wäre ich kein Musiker, wäre ich wahrscheinlich Gott. Das wäre ein guter Job. Das ist die nächst höhere Ehre. Bei Oasis zu sein und dann Gott! Super.”
Mit dieser Aufschneiderei eifert Gallagher seinem Vorbild John Lennon nach, der 1966 die USA brüskierte, als er behauptete, die Beatles seien populärer als Jesus.
Obwohl Gallagher glaubt, besser als Gott zu sein, interessiert er sich dennoch für Religion. “Religion fasziniert mich, aber ich praktiziere sie nicht”, erklärt der gebürtige Katholik. “Was mich interessiert, ist das Bedürfnis der Menschen nach Führung.”
Er selber habe das natürlich nicht nötig, legt Gallagher schnell nach: “Ich brauche das nicht, ich führe mich selber. Wenn ich gegen eine Mauer renne, renne ich gegen eine Mauer. Ich bin wie ein Crash-Auto: Ich knalle gegen Fragen und Antworten und das gibt ganz schöne Aufregung.”
Dabei ist das Gott-Getue bei den Gallagher-Brüdern nichts Neues: Liam hat vor kurzem erst Lennons “Wir sind bekannter als Jesus”-Theorie nachgeäfft und erklärt, Oasis würden “so groß, wie die Beatles, wenn nicht noch größer”.
Und als Noel gefragt wurde, ob Oasis für die Kids heutzutage wichtiger sei als Gott, antwortete er: “Das muss ich zweifelsohne ja sagen. Ich hoffe, wir bedeuten den Menschen mehr, als Geld in den Klingelbeutel der Kirche zu schmeißen und sonntags zehn Ave Maria zu beten.”
Weitere Artikel zu: Gott, Liam Gallagher, Oasis











Oasis: Liam Gallagher ist cooler als Gott
Weitere Artikel:
Mehr aus der Rubrik:
Sie können Antworten auf diesen Beitrag per RSS 2.0 feed verfolgen. Sie könen einen Kommentar hinterlassen, oder einen trackback setzen.