Todesdrohungen zum Trotz –ließ Paul McCartney sich nicht davon abhalten gestern Abend ein Konzert in Isreal zu geben.
Islamistische Extremisten hatten den Ex-Beatle gewarnt, nicht bei dem ‚Friendship First’-Konzert in Tel Aviv aufzutreten, „wenn ihm sei Leben wichtig sei“.
Der 66-Jährige performte vor 50.000 schreienden Fans und teilte ihnen mit: „Ich bringe euch die Botschaft des Friedens.“
Er begrüßte die Juden auf Hebräisch und wünschte ihnen ein gutes jüdisches neues Jahr und den Muslimen wünschte er einen guten Ramadan. Danach stieg er musikalisch mit dem Beatles-Hit ‚Hello, Goodbye’ ein. Später forderte er das Publikum dazu auf, mit ihm John Lennons Song ‚Give Peace A Chance’ zu singen. Danach sagte er: „Heute Abend habt ihr es gesungen, ihr wolltet es.“
Mehr als 5000 Polizisten waren während des Konzerts im Einsatz – ein Aufwand der normalerweise nur Staatsgästen zu Gute kommt. Später sagte der Polizeisprecher, dass es gegen den Sänger keine konkreten Bedrohungen gegeben habe.
Für das Konzert sahnte McCartney angeblich eine Million Pfund ab (1,26 Millionen Euro). Während seiner Show führte er die Menge durch seine seit 50 Jahren währende Karriere. Er sang alte Beatles-Klassiker wie ‚Yesterday’, Hey Jude’ und ‚Eleanor Rigby’. Songs von seiner Band ‚The Wings’ gab es auch zu hören, unter anderem auch der James Bond-Song ‚Live And Let Die’
Vor 40 Jahren hätte McCartney schon einmal mit den Beatles in Israel auftreten sollen. Damals erhielt die Kultband aber nicht die Einreiseerlaubnis. Die Begründung lautete: Sie würden die Moral der Jugend gefährden.
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Paul McCartney gibt friedliches Konzert in Israel
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