R. Kellys Konzert am morgigen Freitag (14.12.) könnte für Ärger sorgen. Der Grund: Wie das “Time”-Magazin berichtet, will eine Gruppe afro-amerikanischer Aktivisten vor dem Veranstaltungsort L.A. Forum protestieren. Es könne nicht sein, so
ein Sprecher, dass Kelly ungestört seine Karriere voran treibt, während er sich wegen Kinderpornographie vor Gericht verantworten muss. Jasmyne Cannick, eine der Aktivistinnen, dazu wörtlich: “Die schwarze Gemeinschaft sollte das auf jeden Fall diskutieren. Wegen des Verdachts auf Kinderpornographie ist er 14 Mal angeklagt worden, und das wird praktisch ignoriert. Es wird so getan, als hätten wir alle keine Schwestern, Töchter und Nichten.”
Übrigens: R. Kelly hat bisher mehr als 150 Mio. Platten verkauft und unter anderem. für Michael Jackson, Janet Jackson, Kirk Franklin, The Notorius B.I.G, Toni Braxton und Puff Daddy Titel geschrieben und produziert. Er gilt als der erfolgreichste US-amerikanische Solo-Künstler der 90er. Allerdings hat R. Kelly auch einen Prozess wegen des Missbrauchs einer Minderjährigen am Hals.
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R. KELLY: Afro-Amerikaner protestieren
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