Rihanna - so nennt sich die aus Barbados stammende Sängerin, die 1988 geboren wurde. Ihr bürgerlicher Name lautet allerdings Robyn Rihanna Fenty. Rihanna wuchs mit Ihren zwei jüngeren Brüdern in der Gemeinde Saint Michael auf Barbados auf und ging dort auch zur Schule. Ihr erster Erfolg war 2004 die Wahl zur Miss Combermere School.
Rihanna: Karrierestart mit 15
Doch den heutigen, richtigen Erfolg hat sie wohl Ihrer besten Freundin zu verdanken, die Sie im Alter von 15 Jahren dem bekannten Musikproduzenten Evan Rogers vorstellte. Dieser nahm mit Rihanna Demo Material auf und verschickte dieses an Berühmtheiten wie Jay-Z, der Sie daraufhin sofort unter Vertrag nahm. Ihren ersten weltweiten Hit landete die hübsche Musikerin dann 2005 mit dem Song “Pon The Replay”. Noch im selben Jahr kam dann auch der zweite Hit “If it´s lovin that you want” und Ihr erstes Album namens “Music of the Sun”. Von da an brachte Rihanna jedes Jahr ein neues Album heraus, eines besser als das Andere und immer mit berühmten Features.
Rihanna: A Girl like Me
2006 zeigte Sie den Fans Ihre weiche Seite, mit dem Titel “A Girl like Me”. Im folgendem Jahr wurde Rihannas Musik etwas rockiger, dazu passend der Titel Ihres dritten Albums, “Good Girl gone Bad”. Außerdem sang Nicole Scherzinger, Frontfrau der Band „The Pussycat Dolls“, mit Ihr den Song “Winning Women”, mit Elephant Man kam der Hit “Lets get Physical”. Doch der wohl bekannteste Song des letzten Jahres, und sicherlich auch ein Sommerhit war der Titel “Umbrella”.
Rihanna: Optischer Wandel
Doch nicht nur Rihanna´s Musik hat sich verändert, auch Ihr Äußeres hat sich einer Verwandlung unterzogen. Anfangs war Sie für alle das hübsche brave Mädchen, 2007 jedoch zeigte Rihanna allen, das Sie auch anders kann! Mit einem neuen Haarschnitt der perfekt zu Ihrem Teint und den schönen leuchtend grünen Augen passt, und mit mehr Sexappeal als je zuvor überraschte Sie Ihre Fans.
2006
Die Behauptung, das Jahr 2005 sei für die auf Barbados geborene Sängerin Rihanna ein besonders ereignisreiches und lehrreiches gewesen, grenzt an Untertreibung. Denn nicht nur hat die hübsche Sängerin mit dem hypnotischen „Pon De Replay“ – dessen Bass gleichermaßen aus unzähligen Autos dröhnte und reihenweise Barbecues in Partys verwandelte – eine der beliebtesten Singles des vergangenen Jahres aufgenommen; auch ihre exotische Persönlichkeit wusste die Massen zu begeistern.
„So viele Dinge sind geschehen, dass ich manchmal den Eindruck habe, ich bin in nur einem Jahr um fünf Jahre gereift“
… erklärte sie kürzlich. Bereits als Def Jam Records Rihannas Debütalbum Music of the Sun veröffentlichte, stand fest, dass sie mehr sein würde als ein weiteres, x-beliebiges One-Hit-Wonder. Mit einer Herangehensweise, die an Motown-Künstlerinnen aus den guten alten Soul-Heydays erinnert, hat Rihanna im Handumdrehen die ganze Welt bereist.
Im vergangenen Jahr konnte man gleichermaßen miterleben, wie Rihanna mit Gwen Stefani überdimensionale Bühnen rockte, wie sie in Japan Konzert-Venues förmlich aus den Angeln hob, in Los Angeles für Cover-Fotos posierte, und letztlich mit einer Rolle in Bring It On Yet Again (Girls United III) sogar ihr Filmdebüt gab. Mit dem ruhigen Leben, das sie einst in der St. Michael-Gemeinde auf Barbados geführt hatte, hatte das sicher nicht mehr viel gemein. Robyn Rihanna Fenty hat ihren Einstieg in die Musikwelt jedoch unversehrt überstanden. Heute ist sie laut eigener Aussage bereit für all das, was ihr dieses Jahr bringen mag –, denn sie steht bereits mit ihrem Nachfolgealbum in den Startlöchern: A Girl Like Me.
„Ich bin letztes Jahr so viel reifer geworden. Alles geschah einfach so …”
“Ich hatte meine Familie mit deren Unterstützung verlassen, um in die Staaten zu ziehen und dort meine Träume zu verwirklichen. Zuerst fühlte es sich ganz schön unheimlich an, ohne Freunde oder Familienangehörige, also ganz alleine ein Studio zu betreten“, erinnert sich Rihanna heute.
„Das Jahr 2005 hat mir gezeigt, wie wichtig Hingabe und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen sind, wenn man seine Träume verwirklichen will. Um fünf Uhr morgens aufstehen, sofort zur Probe, dann das Training, Hausaufgaben, Interviews, Video-Drehs, nie einen Tag frei – all das wirkte immer so glamourös, aber letztlich ist es doch harte Arbeit. Das habe ich gelernt. Meine Liebe zur Musik wird immer gleich stark bleiben – aber jenen Blick durch die rosarote Brille, den ich früher hatte, den habe ich inzwischen teilweise abgelegt.“
„Oft kam es im vergangenen Jahr vor, dass ich einzig von Älteren umgeben war.”
“Niemand in meinem Alter war mit mir unterwegs. Als ich dann anfing, am neuen Album zu arbeiten, wollte ich, dass es sich so anfühlt, als ob ich mich mit Gleichaltrigen unterhalte“, erzählt die 18-jährige Sängerin. „Viele Leute denken, dass man, nur weil man noch jünger ist, noch keine komplexen Gefühle haben kann. Doch das stimmt einfach nicht. Wir setzen uns genauso mit dem Leben, der Liebe und mit gebrochenen Herzen auseinander – genau wie eine ältere Frau es tun würde. Mein Ziel war es, für A Girl Like Me Songs zu schreiben, in denen diejenigen Gefühle von jungen Frauen artikuliert werden, die andere oftmals nicht aussprechen können.“
So hat sich Rihanna aus ihren harmonischen Höhenflügen direkt auf die Tanzfläche fallen lassen und kehrt mit einer Single zurück, die wiederum dafür sorgen wird, dass DJs allerorts angebettelt werden, den Song doch noch einmal zu spielen. Denn das von Jason Rotem produzierte, siedend heiße „S.O.S.“ wird den diesjährigen Sommer schon im Frühjahr einläuten. Eine Mischung aus einem hypnotischen Beat und einer verführerischen Melodie, bedient sich „S.O.S.“ bei dem Soft-Cell-Klassiker „Tainted Love“, nur um auf diesem Elektro-Fundament eine Soul-Hymne entstehen zu lassen, die von der Liebe handelt.
„Schon beim ersten Anhören des Tracks war ich vollkommen sprachlos …”
“… und drei Tage später machten wir bereits die ersten Aufnahmen“, erzählt Rihanna. Der atemberaubende Sound von „S.O.S.“ wurde im Handumdrehen als Song für den Launch der neusten Nike-Women’s-Kollektion auserwählt – das Video ist unter NikeWomen.com zu finden. „Die Arbeit an diesem Werbespot war ebenfalls eine gänzlich neue Erfahrung“, berichtet sie. „Wir haben ganze sechs Tage gedreht –, doch die Arbeit mit dem Choreographen Jamie King (Madonna und Shakira) war einfach unfassbar.“
Mit dem Ziel, sich als Künstlerin weiter zu entwickeln, hat Rihanna zudem einen unwiderstehlichen Herzschmerz-Song namens „Unfaithful“ aufgenommen. Von ihrem Labelkollegen Ne-Yo und Stargate geschrieben, erzählt „Unfaithful“ die tragische Geschichte einer Beziehung, die von Seitensprüngen zerrüttet wird.
Doch ist es in diesem Fall die Frau, die fremdgeht. „Es gibt so viele Songs, in denen Männer vom Fremdgehen berichten. Sie reden in der Regel so darüber, als ob das alles ein einziges Spiel wäre. `Unfaithful´ jedoch handelt nicht nur davon, wie es ist, seinen Typen zu betrügen. Es geht um den Schmerz, der für beide Seiten damit einhergeht.“
Der wohl überraschendste Track ist die Mischung aus Rock und Exotischem, die „Kisses Don’t Lie“ ausmacht. Evan Rogers und Carl Sturken, die Leiter ihrer eigenen Produktionsfirma SRP, benutzten in diesem Fall eine Kombination aus karibischen Elementen, E-Gitarren-Riffs und einer fesselnden Bassline: „Auf Barbados war ich nie wirklich mit Rockmusik in Kontakt gekommen“, gesteht Rihanna. „Doch die Tour mit Gwen hat meine Einstellung dazu auf den Kopf gestellt. So kam es, dass ich, als ich gerade mit L.A. Reid, dem Vorsitzenden von Def Jam, über meine Pläne fürs Album sprach, von vornherein klarstellte, dass ich auch mit Rock-Elementen herumexperimentieren wollte.“
Während der Aufnahmen, die zu A Girl Like Me führten, brach Rihanna zudem kurzerhand nach Jamaika auf, um gemeinsam mit Sean Paul das Duett „Break It Off“ einzusingen. „Ich liebe Sean Pauls Musik“, erzählt Rihanna mit einem Lächeln auf den Lippen. „Bevor wir gemeinsam ins Studio gingen, nahm er mich mit ins Bob Marley-Museum. Das war perfekt, um in die richtige Stimmung für die Aufnahmen zu kommen. Als wir schließlich am Mikrofon standen, hatte ich das Gefühl, dass Marleys Geist uns im Studio zur Seite stand.“
Die hübsche Sängerin untermauert mit A Girl Like Me ein weiteres Mal, dass ihr Debüt keinesfalls eine Eintagsfliege war. Nachdem sie schon mit ihrem Vorgängeralbum Music Of The Sun über eine Million Alben verkauft hat, wird Rihanna auch den kommenden Sommer dominieren.
2005
Sie gehört zweifelsfrei zu den Entdeckungen des Jahres. Mit einer atemberaubenden Ausstrahlung, einer beeindruckenden Stimme und verdammt viel Talent, hat Rihanna alle Voraussetzungen, die Herzen der Musikfans rund um den Globus höher schlagen zu lassen - von den Auswirkungen auf den Dancefloors mal ganz abgesehen … Als erste Künstlerin, die von Jay-Z bei Def Jam Recordings unter Vertrag genommen wurde, repräsentiert Rihanna die neue Lady League. Dass sie Power hat, braucht man eigentlich nicht zu betonen - ihr Debütalbum „Music Of The Sun“ ist mehr als ein Beweis …
Wenn man auf Barbados geboren und aufgewachsen ist
… scheint es fast so, als ob man Reggae, Dancehall und Rhythmus mit der Muttermilch ins (Sound)System eingeflößt bekommen hat. Doch eine Karriere als Sängerin und Songwriterin oder gar ein Vorsingen bei Jay-Z persönlich schien für die 17-jährige Schönheit eigentlich undenkbar. Aber ihr Weg war bestimmt. Produzent Evan Rogers, der u.a. für Hits von Christina Aguilera zuständig ist, hat Rihanna ganz zufällig kennen gelernt. Sie sang ihm vor und wurde direkt nach New York ins Studio eingeladen. Rogers kontaktierte Jay-Z, President und CEO von Def Jam Recordings und innerhalb von rekordverdächtigen 12 Stunden (!) kam es zum Vorsingen und schließlich zur Vertragsunterschrift. „Nachdem wir Rihanna gehört hatten, war ich absolut überzeugt. Und es war klar: Dieses Mädchen verlässt das Büro nicht, ohne ein Def Jam Signing. So etwas hatte ich bisher noch nie erlebt, dass man sofort so überzeugt war“, kommentiert Shawn „Jay-Z“ Carter die Ereignisse und auch Rihanna staunt immer noch über den wahr gewordenen Traum: „Wenn das alles nicht passiert wäre, dann würde ich immer noch träumen“, lacht die 17-jährige und erinnert sich gerne an die Aufregung vorm großen Vorsingen. „Ich war unglaublich nervös. Aber als es dann endlich losging und ich performen durfte, war ich ganz in meinem Element.“
Ganz ihrer Firmenphilosophie folgend, ging es den Machern von Def Jam Recordings, allen voran Jay-Z, nicht um einen schnellen Sommer-Clubhit, sondern darum, Rihannas Talent entfalten zu lassen und ihre Karriere Schritt für Schritt aufzubauen. „Ich signe keine Songs, ich signe Talente“, Jay-Zs knappe Ansage dazu. So war die höchste Prämisse bei der Arbeit im Studio, Rihanna die Möglichkeit zu geben, sich bei der Produktion mit eigenen Ideen und Songs einzubringen. Zusammen mit Evan Rogers und Carl Sturken schrieb Rihanna die Tracks für ihr Debütalbum und hatte eine bestimmte Vorstellung für den Sound: „Meine Musik ist eine Mischung aus karibischen Beats und R&B. Ich will nicht nur auf Dance Tracks reduziert werden, denn ich kann singen. Auf dem Album gibt es Balladen und Upbeat Tracks – der Sound variiert. Das war mir von Anfang an sehr wichtig.“
Ihr von Shawn „Jay-Z“ Carter, Carl Sturken, Evan Rogers und Track Masters produziertes Debütalbum „Music Of The Sun“ vereint Reggae und Dancehall, angereichert mit R&B und Soul Sounds und gibt Rihanna genug Raum, ihre fassettenreiche Stimme zu entfalten. Von Bounce-Garanten bis zu Balladen bietet „Music Of The Sun“ die volle Bandbreite an Tunes, die süchtig machen können. Als Gäste hat sich Rihanna ganz besondere Kollegen ins Studio geladen: Elephant Man und Vybz Kartel. Rihannas erste Single „Pon De Replay“ lässt Tanzmuffeln kaum eine Chance. Damit hat die Dancehall-Reggae-Männerdomäne endgültig seine Königin gefunden. Rihanna ist nun bereit den Rest der Welt zu erobern …
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