“Harry Potter” macht süchtig. Das hat jetzt nach Angaben der britischen Zeitung “Daily Mirror” Dr. Jeffrey Rudski im Rahmen einer Untersuchung herausgefunden. Seit Erscheinen des letzten “Potter”-Bandes würden zehn Prozent der
4.000 Befragten unter starken Entzugserscheinungen leiden. “Es fühlt sich so an, als sei jemand, der mir sehr nahe steht, gestorben”, so ein Leser. Viele der eingefleischten Fans verbringen bis zu vier Stunden am Tag mit Aktivitäten, die unmittelbar mit den Abenteuern des Zauberlehrlings zu tun haben. Weitere zwanzig Prozent sind der Kategorie “fast-Süchtige” zuzuordnen, so Rudski. Er fügte hinzu: “Von einer Droge abhängig zu sein, unterscheidet sich nicht von einer ‘Harry Potter’-Abhängigkeit.”
Die “Harry Potter”-Serie begann 1997 mit “Harry Potter und der Stein der Weisen”. 2001 schaffte die Geschichte des kleinen Zauberlehrlings den Sprung auf die Kinoleinwände. Im vergangenen Jahr erschien der siebte und letzte “Harry Potter”-Band, “Harry Potter und die Heiligtümer des Todes”.
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