Die private Krankenversicherung und die gesetzliche Krankenkasse erheben ihre Beiträge nach verschiedenen Prinzipien.
Beitragskalkulation – private Kranken-versicherung
Die private Krankenversicherung berechnet die Beiträge individuell nach der persönlichen Situation des Versicherten. Die Höhe des Beitrages richtet sich nach Geschlecht, Eintrittsalter und dem jeweiligen Gesundheitszustand. Darüber hinaus sind die gewünschten Versicherungsleistungen für den Beitrag ausschlaggebend.
Die private Krankenversicherung kalkuliert die altersbedingt höhere Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen von Anfang an in den Beitrag mit ein. Dies geschieht in Form von Alterungsrückstellungen, die als Reserve für die späteren Jahre dienen.
Beitragskalkulation – gesetzliche Krankenversicherung
Die gesetzliche Krankenversicherung funktioniert nach dem Solidaritätsprinzip. Dies bedeutet, daß die Höhe der zu zahlenden Beiträge nicht vom Umfang der Leistungen oder vom Eintrittsalter des Versicherten abhängt, sondern von der individuellen Leistungsfähigkeit, das heißt von der Höhe des Einkommens. In der gesetzlichen Krankenkasse werden die Beiträge prozentual vom Bruttoeinkommen erhoben – je nach Höhe des Beitragssatzes der gewählten Krankenkasse.
Im Gegensatz zur privaten Krankenversicherung bildet die gesetzliche Krankenversicherung keine Rückstellungen. Derzeit steht die gesetzliche Krankenversicherung vor dem Problem, daß immer weniger junge Beitragszahler die Krankheitskosten der immer größer werdenden Zahl an älteren Menschen finanzieren müssen.
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IbF-Institut Dieter Reiber Says:
Wahlfreiheit zur PKV (Privaten KV)durch Regierung ad aburdum geführt.
GKV (Gesetzliche) oder PKV (Private-Kranken-Versicherung; der Zugang zur PKV wurde ja laufend überproportional durch die relativ überhöhten Versicherungs-Pflicht-Grenzen verhindert.
So konnten sich immer weniger frei zur PKV entscheiden. Mit dem Nachteil, dass junge Leute bis zum 10-fachen in die GKV (Gesetzliche)zahlen müssen. Das sollte Kassen wie AOK (als Fass ohne Boden entlarvt) unterstützen.
Die GROßE KOALITION hat hier auch nur eine Alibi-Entscheidung mit dem Baisitarif in der PKV (wie GKV) geliefert, ohne damit das Tor zur PKV wirklich ehrlich aufzumachen.
Wer Beitrag und Leistung (der beden Kassenarten PKV und GKV) miteinander vergleicht stellt jedoch fest, dass bei der PKV die Transparenz besser und Missbrauch geringer (durch die Klientel-Prüfung) ist.
Wenn die Regierung also was GUTES für die Beitragszahler tun will, muss sie die Beitragsbemessungsgrenze auf die Hälfte – besser sogar auf ein Drittel (der jetzigen) heruntersetzen. Das meint. Dieter Reiber
IbF-Institut Dieter Reiber Says:
GKV-Zusatzbeiträge – notwendig? Ja oder nein? Für WEW ?
Lohnt sich ein Kassen-Wechsel, wenn die KV-Kasse einen Zusatzbeitrag erhebt?
Zusatzbeiträge warum? – welche Kassen(-Mitglieder) werden nachhaltig gesund bleiben?
Fragen an Politik und Kassen: Was zwingt die Kassen zur Teuerung? Zu wenige Kassen nutzen die neuen Freiheiten – mit 5% des Kassenbeitrags selbst positiv zu steuern ! Beteiligte sind Politik, Patienten, Kassen-Ärzte, Kliniken, PKV / GKV-Kassen, Pharma und andere.
Die Analyse zeigt: Arzneikosten steigen schneller als Arzthonorare; obwohl diese Arzt- und Klinik-Honorare gerade erst stark gestiegen sind.
Was (erzwingt) bringt die einseitige Verschreibung verschreibungspflichtiger Risiko-Mittel, wenn nichtverschreibungspflichtige Mittel nicht mehr von den Kassen bezahlt werden?
Wie muss Politik und Kassen umsteuern, um den Nutzen der KV gegenüber den Zahlern zu mehren? Politik muss die Profitsucht der Pharma beschränken und die Wahlfreiheit der Patienten und die Verschreibungs-Freiheit der Ärzte bessern? : UN-Menschenrechte Therapiewahlfreiheit und körperliche Unversehrtheit einführen. Aber bitte mit mehr als 5, sondern 15% für KV-Freiheit und mit Aufklärung der Beitragszahlern von Kassen über Risiken, Nebenwirkungen und Folgen verschreibungspflichtiger Arzneimittel und unnötiger Operationen. Denn es ist naiv und blauäugig Aufklärung über Risiken nur von den Profiteuren (Pharma, Ärzten, Kliniken) zu fordern. Genau das haben einige wenige Kassen begriffen und steuern nun zu mehr Aufklärung um; auch Operationen ernsthaft vorher zu überdenken und Ärzte die Vermeidung motivieren. Das gilt generell für alle Länder, auch für USA (Amerika) und Obama mit seiner vieldiskutierten Gesundheitsreform – für 30 Millionen nichtversicherte Amerikaner und deren (nur) Privatversicherungen .
Man suche nach alternativen Kassen, die schon deutlich alternative Medizin förderten – ohne Reklame und Namensnennung! Mehr Qualität fordert Europäische Kommission mit Vorschlägen und Verordnungen schon lange! Forderung an Politik und Kassen:
Vorordnungen, die das Effizienzpotential gegenüber den Patienten stark bessern werden:
1) in-vitro-Geräte-Verordnung, 1998 zur Nutzung der Arzneimittel-Effizienz zur Vorabbeurteilung des individuellen Arzneimittel-Nutzens.
2) Soziale-Agenda – das ist: Ökonomie, Ökologie, Nachhaltigkeit, damit es sozial ist. Einfache EUROPA-Regeln ändern also nachhaltig das Kassensystem positiv. Das meint: Dieter Reiber, IbF-Institut
Wie kalkulieren die gesetzliche und private Krankenversicherung die Beiträge?
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