Wie schließt man normalerweise eine Versicherung ab? Man vergleicht Preise (Prämien) und Leistungen, sucht eine seriöse Gesellschaft und unterschreibt. Daß diese Vorgehensweise bei der privaten Krankenversicherung - einer Versicherung, die man in der Regel für sein gesamtes Leben abschließt - allzu schnell in eine Sackgasse führt, merken viele Versicherte erst, wenn die erste Beitragserhöhung ins Haus steht. Stark steigende Beiträge im Alter sind die größte Bedrohung für den Versicherungsnehmer und seine Finanzsituation.
Wie kann man die künftigen Beiträge prognostizieren?
Eine 100%ig sichere Prognose der Beitragsentwicklung dürfte - zumindest bei der privaten Krankenversicherung - ein Ding der Unmöglichkeit sein. Dennoch gibt es ein paar Kriterien, die die schlimmsten Tarifruinen umschiffen helfen.
Altersrückstellungen: Indiz für künftige Prämienentwicklung
Dazu gehören neben den Beitragshistorien des Tarifs und der Gesellschaft vor allem die Altersrückstellungen. Ein Blick darauf verrät schnell, wie die Gesellschaft bisher gewirtschaftet hat. War sie nicht in der Lage, aus ihren Überschüssen Rückstellungen zum Abfedern der steigenden Gesundheitsversorgungskosten im Alter zu bilden, ist ein Explodieren der Beiträge fast bittere Gewißheit.
Kommentar: Seid Ihr privat versichert? Welche Tarif habt Ihr? Seid Ihr damit zufrieden? Schreibt und Eure Meinungen und Erfahrungen! Wir freuen uns auf Eure Kommentare.
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Altersrückstellungen in der privaten Krankenversicherung
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