Grüne Blätterwälder, blühende Gärten, saftige Wiesen: Endlich, der Frühling ist da! An Pollenallergie Leidende können dem Frohlocken allerdings nicht so uneingeschränkt zustimmen. Für sie bedeutet das Ende des kalten Winters meist eine laufende oder verstopfte Nase, Husten und Niesen, Juckreiz, tränende und gerötete Augen bis hin zur Atemnot.
Immer mehr Pollenallergiker
Eine Pollenallergie bedeutet eine Überempfindlichkeit gegenüber Blütenpollen und kann den Alltag des Betroffenen stark beeinflussen.
Allergien sind generell Regulationsstörungen des Körpers. Der menschliche Organismus reagiert auf harmlose Stoffe falsch, indem er sie wie einen Krankheitserreger bekämpft. Die Ursachen für diese fehlgeleiteten immunologischen Reaktionen sind weitgehend noch immer unbekannt. Die Neigung dazu ist vermutlich angeboren. Experten zufolge steigt die Anzahl der Pollenallergiker immer mehr, u.a. auch da sich die Pollensaison verlängert hat: Die Bäume beginnen früher zu blühen, Gräser und Sommerblüher haben allgemein längere Blühzeiten. Mehrere tausend Pollenkörner werden eingeatmet, an die 50 wirken für einen Allergiker bereits allergieauslösend.
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