Wer in die private Krankenversicherung wechseln will, muss sich der gesetzlichen Krankenversicherung entledigen. Freiwillig Versicherte können die gesetzliche Krankenversicherung mit einer Frist von 2 vollen Monaten kündigen und eine private Krankenversicherung wählen.
Kündigungsfrist bei Existenzgründung
Arbeitnehmer und Arbeitslose, die sich selbständig machen, können ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist in die private Krankenversicherung wechseln.
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Die private Krankenversicherung ist in der Regel mit einer Frist von 3 Monaten zum Ende des Kalenderjahres kündbar. Abweichend davon muß die Kündigung bei einigen Versicherern unter Einhaltung der 3-monatigen Kündigungsfrist zum Ablauf des Versicherungsjahres erfolgen.
Außerdem muß die vertraglich vereinbarte Mindestvertragslaufzeit eingehalten werden. Sie beträgt je nach Versicherer zwischen 1 und 3 Jahren.
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Die Jahresarbeits-entgeltgrenze wird oft auch als Versicherungs-pflichtgrenze oder Pflichtversicherungs-grenze bezeichnet. Arbeitnehmer, deren Brutto-Einkommen die Jahresarbeits-entgeltgrenze überschreitet, können in die private Krankenversicherung wechseln.
Im Jahre 2008 gelten folgende Beträge für die Jahresarbeitsentgeltgrenze:
Jahresarbeitsentgeltgrenze: 48.150 Euro
bzw.
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Jede Branche hat Ihr Fachvokabular. Die Versicherungsbranche ist da keine Ausnahme. Wir bringen Licht in den Dschungel der Fachbegriffe. Den Anfang macht heute die “Beitrags-bemessungsgrenze”.
Die Beitragsbemessungsgrenze zur Krankenversicherung bildet die Grundlage zur Berechnung des Höchstbeitrages für die gesetzliche Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Ebenso ist der Höchstzuschuß des Arbeitgebers für die private Krankenversicherung davon abhängig.
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Wer den Wechsel in die private Krankenversicherung erwägt, hat die Wahl unter rund 50 Unternehmen. Da die Entscheidung für die private Krankenversicherung im Idealfall eine Entscheidung für´s Leben ist, stellen sich viele Fragen, um die “richtige Private” zu finden, die die jeweils individuellen Ansprüche auch dauerhaft erfüllt.
Beitragsstabilität - zentrales Entscheidungskriterium
Neben Leistungsfähigkeit, Flexibilität der Tarife, Sicherheit und natürlich einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis ist die langfristige Beitragsstabilität das zentrale Entscheidungskriterium für eine günstige private Krankenversicherung.
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Der Wechsel in die private Krankenversicherung ist für Personen möglich, die nicht der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Krankenversicherung unterliegen:
Arbeitnehmer (Angestellte und Arbeiter) mit einem Jahresbruttoeinkommen von mindestens 48.150 Euro jährlich bzw. 4.012,50 Euro monatlich. (Stand 2008)
Beihilfeberechtigte Beamte, Angestellte mit Beihilfeanspruch, Beamte auf Probe und Beamte in Ausbildung (Beamtenanwärter)
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Tarife der privaten Krankenversicherung werden häufig mit einer “Selbstbeteiligung” oder einen “Selbstbehalt” angeboten. Ähnlich wie bei einer KfZ-Versicherung trägt der Versicherte dann Leistungen bis zu einer bestimmten Höhe (z.B. 300 Euro) selbst. Was sich zunächst nach einer nachteiligen Regelung anhört, kann durchaus seine Vorteile haben.
Für wen lohnt sich eine Selbstbeteiligung?
Für Angestellte ist eine Selbstbeteiligung in der privaten Krankenversicherung in der Regel nicht lukrativ. Während sich der Arbeitgeber an den Beiträgen der Krankenversicherung zur Hälfte beteiligen muss (Arbeitgeberanteil), übernimmt er die Kosten einer eventuellen Selbstbeteiligung nicht.
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Dass man vor dem Abschluss einer privaten Krankenversicherung verschiedene Angebote einholen und diese einem gründlich Vergleich unterziehen sollte, ist für die meisten Interessenten eine Selbstverständlichkeit. Oft wird dieser Vergleich allerdings auf die zwei Punkte reduziert, die man von anderen Versicherungen kennt:
1. Die Leistungen
2. Der Preis
Das greift aber deutlich zu kurz! In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Krankenversicherung deutlich von vielen anderen Versicherungsarten. Während man eine KfZ-Versicherung jährlich wechseln kann, wird man eine Krankenversicherung im Optimalfall für das ganze Leben abschließen.
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Die Entscheidung für eine private Krankenversicherung ist in der Regel eine Entscheidung, die der Versicherte für das ganze Leben trifft. Auch wenn die Bedingungen für einen Wechsel in den letzten Jahren deutlich verbessert wurden, stellt der Wechsel, der aufgrund einer Fehlentscheidung im gehobenen Lebensalter stattfinden soll, noch immer ein Risiko dar. Gerade die Gesundheitsprüfung erweist sich häuftig als Stolperstein und sorgt für finanzielle Einbußen in Form von Risikozuschlägen oder gar Ablehnungen.
Tests zur privaten Krankenversicherung
Umso wichtiger ist es, sich vor dem Abschluß einer privaten Krankenversicherung gründlich zu informieren. Einerseits finden sich im Netz zahlreiche kostenlose Vergleichsangebote. Andererseits sind gerade neutrale Tests zum Einlesen zu empfehlen.
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Wie schließt man normalerweise eine Versicherung ab? Man vergleicht Preise (Prämien) und Leistungen, sucht eine seriöse Gesellschaft und unterschreibt. Daß diese Vorgehensweise bei der privaten Krankenversicherung - einer Versicherung, die man in der Regel für sein gesamtes Leben abschließt - allzu schnell in eine Sackgasse führt, merken viele Versicherte erst, wenn die erste Beitragserhöhung ins Haus steht. Stark steigende Beiträge im Alter sind die größte Bedrohung für den Versicherungsnehmer und seine Finanzsituation.
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