George Clooney – Hollywood-Star mit Klasse
Sein unwiderstehlicher Charme bringt weltweit die Frauenherzen zum Schmelzen. Der Vergleich mit dem charismatischen Schauspieler Cary Grant (1904-1986) mutet durchaus als berechtigt an. George Clooney versteht sich jedoch nicht nur aufs Darstellen verschiedenster Filmfiguren, sondern arbeitet ebenso als erfolgreicher Drehbuchautor, Regisseur und Produzent.
Im Rampenlicht aufgewachsen
George Timothy Clooney wurde am 6. Mai 1961 in Lexington, Kentucky (USA), geboren. Sein Vater Nick Clooney war Journalist und Fernsehmoderator, seine Mutter Nina betätigte sich als Gemeinderätin. Mit seiner älteren Schwester Ada stand er bereits im Alter von fünf Jahren im Rampenlicht. In der „Nick Clooney Show“ gaben die beiden Kinder Lieder und Tanzeinlagen zum Besten. Mit 16 Jahren versuchte er vergeblich den Einstieg in ein Baseballteam, studierte nach der Highschool einige Semester an der Northern Kentucky University und siedelte mit 21 nach Hollywood. Es benötigte jedoch eine längere Hungerstrecke mit kleinen Rollen in meist erfolglosen TV-Serien und Filmen wie „Return to Horror High“ (1987) und „Return of the Killer Tomatoes“ (1988) bis er 1994 endlich die Rolle eines Kinderarztes in der sich in der Folge zum Quotenhit entpuppenden TV-Serie „Emergency Room“ angeboten bekam. Ab diesem Zeitpunkt ging es mit Clooneys Karriere steil bergauf: „From Dusk till Dawn“ (1996) bescherte ihm den Filmdurchbruch. Es folgten u.a. Filme wie „One Fine Day“ (1996) mit Michelle Pfeiffer und „The Peacemaker“ (1997) an der Seite von Nicole Kidman. Im leider mit schlechten Kritiken versehenen Film „Batman & Robin“ (1997) spielte er die Hauptrolle. Dieser Flop richtete an seinem Aufstieg jedoch keinen Schaden an. Er brillierte u.a. in Filmen wie „Out of Sight“ (1998), „Perfect Storm“ und „O Brother Where Art Thou?“ (2000). 2001 bekam er die Hauptrolle in dem Krimi „Ocean´s Eleven“. 2002 drehte er den Film „Solaris“. Nach einigen weiteren Filmen und eigenen Filmproduktionen spielte er wiederholt die Rolle des Mister Ocean in „Ocean´s 12“ (2004). Für seinen Film „Good Night, and Good Luck“ (2005) wurde er für die „Beste Regie“ und das „Beste Drehbuch“ für den Oscar nominiert. Der Thriller „Syriana“ (2005) brachte ihm schlussendlich den Oscar als „Bester Nebendarsteller“ ein. 2007 werden bzw. sind die Filme „The Good German“, „Ocean´s 13“, „Michael Clayton“ und „Leatherheads“ in den Kinos an(ge)laufen.
Mehrfach ausgezeichnet und kein Brotneid
George Clooney wurde für seine Filmproduktionen mehrfach ausgezeichnet. Sein Regiedebüt gab er zudem 2002 mit dem Drama „Confessions of a Dangerous Mind“. 1997 wurde Clooney vom People Magazine zum „Sexiest Man Alive“ gekürt. Mitte Oktober 2006 wurde er beim 21. Annual American Cinematheque Award für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Zeitungsberichten zufolge schrieb er seinem Schauspielerkollegen Johnny Depp Fanpost, den er seit dessen Rolle(n) in „Fluch der Karibik“ bewundert. Zudem spricht er sich überaus anerkennend über die Schauspielkunst von Cate Blanchett aus. Für politische Ämter fühlt sich George nicht geeignet, da sein Vorleben wohl zu „bunt“ gewesen sein dürfte. Er tritt jedoch offen als Gegner der Bush-Außenpolitik auf und trat erst kürzlich beim UN-Weltsicherheitsrat für Hilfe für das im Bürgerkrieg stehende sudanesische Darfur ein.
Hartnäckiger Junggeselle
An Verehrerinnen mangelt es dem smarten George Clooney nicht. Verheiratet war er allerdings erst einmal: Mit der Schauspielerin Talia Balsam von 1989 bis 1992. Seither werden ihm immer wieder Affären angedichtet. Solange sein Hängebauchschwein „Max“ aber noch lebe, werde er sich nicht verheiraten, hat er einmal verlauten lassen. Berichten zufolge ist Max nun nicht mehr am Leben. Aber weit und breit keine Braut in Sicht…
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