Henna hat vor allem in arabischen Ländern, in Indien und Afrika eine lange Tradition. Aufgrund der wundheilenden Eigenschaften wird es zum einen als Pflege, zum anderen als Mittel zum Färben von Haaren, Nägeln und Haut eingesetzt. Das Farbpulver wird aus den getrockneten und gemahlenen Blättern des Hennastrauches gewonnen. Für die stark rot färbende Wirkung dieser Blätter zeichnen bestimmte Pflanzenstoffe, die so genannten Naphthochinone verantwortlich. Auch in Europa ist dieses “Färbemittel” sehr begehrt.
Haarefärben mit Henna
Einfach drauf los färben ist keine gute Idee. Welcher Farbton mit Henna erreicht wird, ist abhängig vom Ausgangsfarbton des Haares.
Da auch das Hennapulver Schwankungen unterliegen kann, lässt sich schwer vorhersagen, wie intensiv die Färbung ausfällt. Vorsichtiges Testen ist daher ratsam! Grundsätzlich färbt Henna bräunliches Haar rot, aschblondes Haar mittelrot. Weniger geeignet ist Henna für hellblondes, blondiertes und graues Haar, denn hier besteht die Gefahr, dass das Resultat eher orange bis karottenrot ausfällt. Ist die natürliche Haarfarbe sehr dunkel, bekommt es durch Henna rote Reflexe, natürlich kastanienbraunes Haar erhält einen schönen Mahagoni-Ton.
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