Im alltäglichen Umgang mit Menschen kann ein Lächeln eine Konfliktsituation entschärfen. Lachen scheint auch für die Dauerhaftigkeit von Beziehungen wichtig zu sein. Menschen, denen auch in Krisenzeiten der Humor nicht vergeht, die gemeinsam auch in schwierigen Situationen lachen können, erleben oft ein besonderes intensives Gefühl von Zusammengehörigkeit.
Falsche Töne, richtig eingesetzt
Bis zu 20 mal pro Tag lacht der Durchschnittseuropäer, Frauen öfter als Männer. Wenn man so richtig lauthals losprustet, strömt dabei die Luft in Stößen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 km/h aus dem Mund. Aber nicht jedes Lachen muss Ausdruck von Freude oder Fröhlichkeit sein: Menschen lächeln aus Verlegenheit oder um Enttäuschung zu überspielen. Sie lachen aus Erleichterung oder Bosheit oder um unangenehmen Nachrichten die Spitze zu nehmen.
Über 15 verschiedene Arten des Lächelns haben Psychologen in der letzten Zeit identifiziert. Dabei können nicht nur Wissenschaftler unterscheiden, ob ein Lächeln echt ist und Zuneigung ausdrückt oder nicht.
Auch wird die Art des Lächelns nicht überall gleich empfunden. Während die Amerikaner schon von klein auf lernen, ihrer Umgebung in Form eines Lächelns die Zähne zu zeigen und diese Mimik gekonnt und häufig einsetzen und auch bei anderen als freundlich empfinden, wirkt ein solches breites Grinsen auf Mitteleuropäer übertrieben, künstlich und manchmal sogar unsympathisch.
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