Lachen kann Ihre Gesundheit fördern
Lachen ist eine ernsthafte Beschäftigung geworden. Auf der ganzen Welt versuchen Wissenschaftler so unterschiedlicher Fachrichtungen wie der Immunologe, der Sprachwissenschaft oder der Stressforschung zu ergründen, was passiert, wenn der Mensch lacht. Während des Lachens steigt der Puls auf bis zu 130 Schläge pro Minute an, das Gehirn bremst die Produktion der Stresshormone Adrenalin und Cortisol. Das bedeutet einerseits Entspannung, andererseits eine Verstärkung der Abwehrkräfte, denn die beiden Stresshormone attackieren normalerweise die körpereigenen Abwehrstoffe. Im Gegenzug werden zwei Botenstoffe (Serotonin und Dopamen) vermehrt ausgeschüttet, die für gute Stimmung sorgen. Zudem verbessert Lachen die Durchblutung der Haut, stärkt Herz und Kreislauf – wer lacht, wird also seltener krank.
Lachen macht auch Schmerzen erträglicher. Lachen als Therapie ist nicht bloß der Spleen einiger Mediziner. Clowns, die in Krankenhäusern ihre Vorstellungen liefern, werden vom medizinischen Personal immer lieber eingeladen. Zwar konnte eine therapeutische Wirkung der Lachnummern wissenschaftlich bisher nicht nachgewiesen werden, doch dass sie den eintönigen Alltag in den Krankenzimmern, besonders auf Kinderstationen, aufhellen und damit die Therapiebereitschaft kleiner wie großer Patienten erhöhen, ist nicht zu bestreiten.
Schenken Sie Ihren Mitmenschen immer wieder mal ein Lächeln – das versüßt das Leben.
Kommentar: Lächelt Ihr gern? Oder nerven Euch Dauergrinser eher?











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