Lächeln ist der vielleicht wichtigste Gesichtsausdruck, den wir haben. Es kann einem zwar vergehen, aber lernen muss man es nicht, ebenso wenig wie das Lachen.
Auch wenn er es noch nicht unmittelbar nach der Geburt kann, ist dem Menschen das Lachen und das Lächeln angeboren. Etwa in der vierten Lebenswoche lächelt das Baby zum erstenmal. In den allermeisten Fällen lächelt es seine Mutter an, die Betreuungsperson, die ihm am vertrautesten ist. Damit gibt es ihr ein Signal der Zufriedenheit und bindet sie gleichzeitig an sich: Niemand kann einem solchen Babylächeln widerstehen und das lächelnde Kind bekommt noch mehr Zuwendung.
Nicht nur durch die vielseitige Gesichtsmuskulatur ist der Mensch das einzige Lebewesen, das lachen kann, das Abstraktionsvermögen ist die Voraussetzung für Witz und Humor.
Wandern unsere Mundwinkel nach oben, zeigen wir Freude, wandern sie nach unten, sind wir traurig. Begrüßen wir einen Artgenossen mit einem Lächeln, zeigen wir ihm damit sofort: Ich bin dein Freund. Lächeln ist ein Signal.
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