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Keanu Reeves

Keanu Reeves

Keanu Reeves – Cooler Herzensbrecher

Der sanfte Mandelaugen-Blick, der verletzliche Ausdruck seines Antlitzes und das galant wirkende Wesen des Schauspielers Keanu Reeves nimmt die Damenwelt gefangen. Reeves, gar nicht sanft, sondern unter eher schwierigen Familienverhältnissen aufgewachsen, hat sich vom ungezogenen Schüler zu einem der bestbezahlten Hollywood-Schauspieler empor gehantelt.

Verworrene Familienverhältnisse

Keanu Charles Reeves wurde am 2.9.1964 im libanesischen Beirut als erstes Kind des haiwaiianisch-chinesisch-stämmigen Geologen Samuel Nowlin Reeves und dessen Frau Patricia geboren. 1966 folgte nicht nur  seine Schwester Kim, sondern auch die Scheidung seiner Eltern. Keanu wuchs daraufhin im kanadischen Toronto auf. Während sich seine Mutter von einem Eheabenteuer in das nächste stürzte, wechselte Keanu seinerseits – aufgrund seines dreisten Verhaltens – mehrmals die High Schools. Er landete schlussendlich in der „High School for the Performing Arts“. Mit 17 ließ er die Schule endgültig hinter sich und arbeitete u.a. als Kufenschleifer in einer Eisarena, Manager einer Pasta-Bude und angeblich sogar als Gärtner.

Film-Karriere

Seine ersten Rollen spielte er auf der Bühne des Stadttheaters Toronto in Shakespeare-Stücken. Nach ein paar Auftritten in unbedeutenden Filmproduktionen konnte er ab 1986 in Filmen wie „Dream to believe“ und „Youngblood“ endlich sein Talent beweisen. TV-Rollen in „Young Again“ und „Under The Influence“ folgten. Nach Filmen wie “River´s Edge” (1987), “Dangerous Liaisons” (1988) und „Permanent Record“ kam 1988 endlich der Hollywood-Durchbruch mit „Bill & Teds Excellent Adventure”. Es folgten u.a. „Parenthood“ (1989), “I Love You to Death” (1990), “My Own Private Idaho” (1991), “Bill & Ted´s Bogus Journey” (1991), “Point Break” (1991), “Bram Stoker´s Dracula” (1992), “Little Buddha”, “Freaked”, “Even Cowgirls Get the Blues” (1993) und “Much Ado About Nothing” (1993). Mit dem Actionthriller “Speed” erlangte Keanu 1994 gemeinsam mit Sandra Bullock schlussendlich Weltberühmtheit. Es folgten Filme wie „A Walk in the Clouds“, „Johnny Mnemonic“ (1995), „Feeling Minnesota“, „Chain Reaction“ (1996), „The Devil´s Advocate”, “The Last Time I Committed Suicide” (1997) und “Me and Will” (1999). Der absolute Erfolg stellte sich dann noch mit dem Kinohit “The Matrix” (1999) ein. Ab nun war der attraktive Mime jedem aufmerksamen Zeitgenossen ein Begriff. Seine nächsten Rollen bekleidete er in den Filmen „The Gift“, „The Watcher“, „The Replacements“ (2000), „Hardball“ und “Sweet November” (2001). 2003 spielte er neben dem legendären Jack Nicholson und der großartigen Diane Keaton in „Something´s Gotta Give“. Im selben Jahr folgten „The Matrix: Reloaded“ – hierfür lernte er angeblich 200 Kampfkunsttechniken - und „The Matrix: Revolutions“. 2005 kamen die Filme „Thumsucker“, „Constantine“ und „Ellie Parker“ heraus, 2006 „A Scanner Darkly“. Ebenfalls 2006 verzauberte er mit seiner langjährigen Freundin und Schauspielkollegin Sandra Bullock das begeisterte Publikum mit einer rührenden Liebesgeschichte in „The Lake House“.
Keanu Reeves wurde u.a. mit 4 MTV-Awards, dem Blockbuster Entertainment Award, Teen Choice Award und dem Taurus Stunt Award ausgezeichnet. 2005 bekam er Stern Nr. 2277 auf dem Walk of Fame des Hollywood Boulevard.

Privates

Mit seinem Vater hat er aufgrund dessen Drogendelikte keinerlei Kontakt. Seine langjährige Lebensgefährtin Jennifer Syrne gebar ihm 1999 eine tote Tochter, welcher Schicksalsschlag ihnen wohl die Beziehung und Jennifer schlussendlich das Leben kostete. Sie starb 2001 bei einem Autounfall, den man auf die Einnahme von Antidepressiva zurückführt, die sie seit dem Verlust ihres Kindes nahm. Keanu, der in L.A. lebt, liebt Motorräder, ist sehr sportlich, hat aber auch einen Faible für Literatur (Shakespeare, etc.) und Schach. Mit 23 lernte er Bassgitarre. Er nahm sich 1994 eine Schauspiel-Auszeit, ließ die Dreharbeiten für „Speed2“ sausen, und tourte mit der Band „Dogstar“ durch Europa.


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