
Taugt Lachen wirklich als Medizin?
Sie finden das lächerlich? Dann lesen Sie, wie viel Wahres an der alten Volksweisheit ist.
Ein Heilmittel ohne Risiken und Nebenwirkungen soll das Lachen sein. Der US-amerikanische Wissenschaftsjournalist Norman Cousins schrieb ein Buch darüber, wie er sich mit Lachtherapie selbst heilte, als ihn die Ärzte bereits aufgegeben hatten. Dieses Buch, »Der Arzt in uns selbst« wurde zum Bestseller und gab unter anderem den Anstoß für die Wissenschaft der Gelotologie, die nicht nur in den USA, sondern auch hier zu Lande immer mehr Anhänger gewinnt. Gelos heißt auf Griechisch Gelächter, und die Gelotologie untersucht die Wirkung des Lachens auf den Körper.
Was passiert beim Lachen?
Zunächst einmal werden 17 Gesichtsmuskeln aktiviert. Die Muskeln um Augen, Mund und Nase geraten in Bewegung, der Musculus zygomaticus, der hauptsächliche Lachmuskel, zieht vom Jochbogen her die Mundwinkel nach oben.
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