Wenn das Zwerchfell zuckt: Hicks… hicks….hicks… Unverhofft überfällt er die Menschen, sogar schon Embryos im Mutterleib, der Schluckauf. Ob beim Geschäftsessen, im Theater, in Bus oder Bahn, in der Kirche oder auf dem Rummelplatz: Er kommt immer ungelegen für einen selbst. Wen der Hicksen packt, der dient anderen zur Gaudi. Doch wenn die Gaudi länger anhält, ist das gar nicht mehr so lustig. Für die Betroffenen ist Schluckauf lästig, manchmal sogar schmerzhaft. Chronischer Schluckauf kann zu Schlaflosigkeit, Erschöpfung, Gewichtsverlust und sogar zu Depressionen führen. Manchmal ist er außerdem Symptom einer ernsthaften Erkrankung im Magen-Darm-Trakt, z. B. einer Leber.
Chronischer Schluckauf
Als chronisch gilt der Schluckauf bereits nach 48stündigem hicksen. Plagt er einen Menschen länger als zwei Monate, gilt er als therapieresistent. Und das kann durchaus vorkommen: Ein Kalifornier soll acht Jahre lang unter Zwerchfellzuckungen gelitten haben. Jack O’Leary hickste von 1948–1956.
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