Kaffee: Wie gesund ist er wirklich?
1683 eröffnete das erste Kaffeehaus in Wien, und mit ihm entstand eine ganze Kultur, die mit den Jahrhunderten typisch für das gemütliche Österreich wurde. „Nicht daheim und doch zu Hause“, fühlten sich besonders Literaten der Zwischenkriegszeit in den heimelig-verrauchten Stuben mit den Gratiszeitungen so wohl, dass sie ihr Lieblingscafé als Hauptwohnsitz angaben. Vom kleinen Schwarzen über die Schale Nuss und den Einspänner bis zur Melange gibt es unzählige Arten, Kaffee zuzubereiten und zu genießen, besonders in der kalten Jahreszeit. Und so bringt es der Durchschnitt-Kaffeetrinker pro Jahr auf über 80 Liter Kaffee.
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Wussten sie, dass das „schwarze Gold“ eigentlich aus knallroten Früchten entsteht, die an reife Kirschen erinnern? Einmal pro Jahr ist es soweit: an den sechs Meter hohen Kaffeesträuchern hängen die roten Früchte, in deren Inneren sich jeweils zwei der begehrten, dann noch grünen Bohnen verstecken. Erstmalig nach drei bis vier Jahren kann man den Kaffeestrauch abpflücken und sofort danach werden die Bohnen weiterverarbeitet, da sie nur kurze Zeit lagerfähig sind. 









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