Die Ursachen der Frühjahrsmüdigkeit sind nicht vollständig geklärt. Sicher ist, dass der Hormonhaushalt eine große Rolle spielt. Die Produktion des “Glückshormons” Serotonin hängt vom Tageslicht ab. Während der langen Winterzeit haben sich die körpereigenen Reserven dieses Hormons erschöpft, und das Schlafhormon Melatonin kann seine volle Wirkung entfalten. Im Frühjahr, wenn die Tage länger werden, stellt unser Körper den Hormonhaushalt um. Endorphin, Testosteron und Östrogen werden nun verstärkt ausgeschüttet. Diese Umstellung ist eine starke, körperliche Belastung, auf welche wir sehr oft mit Müdigkeit reagieren. Die schwankenden Frühlingstemperaturen tun dann noch ihr übriges. Bei steigenden Temperaturen weiten sich die Blutgefäße aus, d.h. eine Senkung des Blutdrucks ist der Fall.
Wirksame Gegenmaßnahmen
Um die Produktion von Serotonin wieder anzukurbeln, sollten Sie auf sportliche Betätigung im Freien setzen. Der Kreislauf wird stabilisiert und das Immunsystem gestärkt! Auch trägt eine richtige, ausgewogene Ernährung viel zum körperlichen Wohlbefinden bei. Essen Sie mehrere, kleine Mahlzeiten am Tag - zu große Portionen machen den Körper zusätzlich träge. Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornbrot sowie leicht verdauliche Proteine sind ratsam. Denn während einer Hormonumstellung benötigt der Körper mehr Vitamine und Proteine als üblich.
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