Kommt es dennoch zu einem Rückfall wird der Betroffene häufig als haltlos, gleichgültig und verklemmt bezeichnet. Der Verzicht auf die Droge entlastet oft nicht wie erwartet, da ungelöste Probleme wieder aktuell werden. Der Rückfall ist für ihn eine (Schein-) Lösung, wenn er sein neues Leben nicht so schnell wie gedacht annehmen kann.
Kinder vor der Sucht schützen
Drogen sind aus dem heutigen Leben leider kaum noch wegzudenken. Der Schutz eines Kindes beginnt mit der Erziehung in der Familie: Ist es stark, selbstbewusst und kann >Nein danke< sagen, so braucht es keine Drogen, um glücklich zu sein oder mit Problemen umzugehen. Eltern sollten sich ihrer Vorbilderfunktion bewusst werden. Der Kontakt mit Suchtmittel beginnt nämlich in der Familie. Man sollte niemals Alkoholreste stehen lassen, oder die Kinder zum Einkaufen von Zigaretten oder alkoholischen Getränken schicken. Man soll auch dem Kind nur in medizinisch begründeten Fällen Beruhigungs- oder Schmerzmittel geben und natürlich sollte man nie Suchtmittel anbieten „Magst du einen Schluck von meinem Bier kosten?“
Kommentar: Habt Ihr Erfahrung mit Sucht in Eurem Bekanntenkreis? Wie geht Ihr damit um? Wir freuen uns auf Eure Meinungen und Kommentare.
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