„Heirate die richtige Person. Diese eine Entscheidung wird über neunzig Prozent Deines Glücks oder Unglücks bestimmen“, verkündet der amerikanische Bestsellerautor H. Jackson Brown sicher nicht zu Unrecht. Den passenden Menschen fürs Leben jedoch zu finden stellt sich oft als gar nicht so einfach dar. Soll man die erste Liebe
seines Lebens heiraten – oder zuwarten, bis man reifer ist? Wann ist der richtige Zeitpunkt für den Schritt vor den Traualtar? Gibt es ein ideales Heiratsalter, ein „zu früh“ oder „zu spät“ oder „gerade richtig“?
Heiratsalter geht immer mehr in die Höhe
Schon zu Lebzeiten des berühmten Psychoanalytikers Sigmund Freud (1856-1939) war das Heiratsalter in den „besseren“ Kreisen vor allem bei den männlichen Zeitgenossen relativ hoch. Freud selbst heiratete seine um fünf Jahre jüngere Frau Martha mit 30. Die Frauen der sozial höher gestellten Gesellschaft hoben sich, ihre Unschuld und ihre Mitgift damals für die Hochzeit auf. Aber auch heute gilt, je höher der soziale Status des Mannes, desto weniger Lenze zählt häufig dessen Ehefrau in der Relation.
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