Rund ein Prozent der Bevölkerung leidet an dieser Krankheit, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. Der Mangel an natürlichem Tageslicht gilt als einer der Auslöser dieser Depression, ebenso die verminderte Lichtintensität im Winter, gepaart mit den abfallenden Temperaturen. In südlichen Ländern ist die Zahl der Winterdepressiven sehr gering. Am Mittelmeer beispielsweise ist diese Form der Erkrankung fast völlig unbekannt.
Depressionen: Keine richtige Krankheit?
Depressionen werden in unserer Gesellschaft noch immer nicht als „richtige” Krankheit akzeptiert. Zwischen einer Winterdepression und einem schlechten Tag müssen jedoch Grenzen gezogen werden. Ein mieser Tag oder eine gedrückte Stimmung gehört zum Alltagsleben dazu und geht wieder vorbei. Winterdepressive leiden jedoch unter einem generellen Verlust der Lebensfreude. Fachärzte umschreiben dies als „Gefühl der Gefühllosigkeit”.
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