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Ex-Umweltminister Töpfer verteidigt deutsche Reaktion auf Tschernobyl-Unglück

Reaktor in Tschernobyl (Foto: Hellen Sergeyeva | Dreamstime.com)

Reaktor in Tschernobyl (Foto: Hellen Sergeyeva | Dreamstime.com)

Berlin – Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer (CDU) hat die Reaktion der damaligen schwarz-gelben Bundesregierung auf das Unglück von Tschernobyl verteidigt. Dem Deutschlandfunk sagte der Politiker: “Ich habe damals – wenn man zurückblickt, darf man sich auch selbst mal zitieren – darauf hingewiesen, wir müssen eine Zukunft ohne Kernenergie erfinden. Sie war nicht erfunden und sie hätte einen massiven Einbruch auch in die wirtschaftliche Situation dargestellt.”

Durch die massive Förderung und Forschung auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien sei es heute aber möglich, den Ausstieg aus der Kernenergie nicht länger als Gefahr, sondern als Chance für die deutsche Wirtschaft zu sehen. Damals allerdings hätten die Alternativen zur Kernkraft gefehlt. [dts Nachrichtenagentur]

       
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