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Finanzexperte: Kapitalflucht aus Eurozone, Sturm steht bevor

Eurokrise (Foto: Drizzd | Dreamstime.com)

Eurokrise (Foto: Drizzd | Dreamstime.com)

Der Pimco-Anlagestratege Thomas Kressin meint, eine Kapitalflucht aus dem Euro zu beobachten. Als Indiz dafür führt er das Wechselkursverhältnis zum Dollar ins Feld.

Wien – Thomas Kressin, Finanzexperte und führender Anlagestratege der Allianztochter Pimco, ist der Ansicht, dass die Kapitalflucht aus der Eurozone eingesetzt habe. “Die Kapitalflucht aus der Eurozone hat eingesetzt. Es steht eventuell ein `weiterer Sturm` bevor”, warnte Kressin im Gespräch mit der Onlineausgabe der österreichischen Wirtschaftszeitschrift “Format”.

Als Grund für seine Einschätzung nannte der Finanzexperte den schwachen Euro-Wechselkurs gegenüber dem US-Dollar. “Der Euro-Kurs hat im Gegensatz zu anderen Krisenzeiten zum Dollar verloren – seit Mai rund acht Prozent.”

Flucht aus der Eurozone

Dies sei keine Flucht mehr in die sicheren Euro-Kernstaaten wie Deutschland, sondern eine Flucht aus der Eurozone insgesamt, so Kressin weiter. [dts Nachrichtenagentur]

Das schreiben Andere zum Euro:

  • RP Online: Unter der Marke von 1,24 Dollar – Euro hält sich stabil
  • Der Westen: Mythos und Wahrheit über die Euro-Krise
  • Staseve: Symbolkraft – Der Euro verschwindet

Sebastian Fiebiger (): Ich kann mich dem nicht wirklich anschließen. 

In den letzten Jahren war die Bewegung des weltweiten Vermögens klar. Währungsreserven wurden massiv von Dollar in Euro umgeschichtet. Aktuell wird dieser Schub allenfalls konsolidiert. Die expansive Geldpolitik der EZB trägt sicher ihren Teil dazu bei.

Grund zu Sorge ist das aber nicht. Der faire Wert des Euro zum Dollar liegt in etwa bei der Parität. (1:1) Das kann jeder selbst überprüfen, wenn er global distribuierte Konsumgüter vergleicht.

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