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Fiskalklippe: USA stehen vor finanziellem Fiasko

Die Freude über die gewonnene Wahl dürfte bei US-Präsident Barack Obama wohl nur kurz gewährt haben. Schon kurz nach dem Wahlerfolg stehen wieder die finanziellen Probleme des Landes auf der Agenda.

Staatsverschuldung der USA übersteigt 15 Billionen Dollar (Foto: Mcpics | Dreamstime.com)

Staatsverschuldung der USA übersteigt Limit (Foto: Mcpics | Dreamstime.com)

Bis zum Jahreswechsel müssen sich Demokraten und Republikaner auf einen Haushalt verständigen. Sonst tritt die automatische Schuldenbremse in Kraft, die drastische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen vorsieht. Das könnte die Weltwirtschaft in eine Rezession stürzen.

US-Schulden: Über 100% des GDP

Aber selbst im Falle einer Einigung muss dringend eine Lösung für das US-Schuldenproblem her. Denn selbst die offiziellen Schuldendaten weisen inzwischen eine Verschuldung mehr als 100 Prozent des Bruttosozialproduktes der USA aus.

Steuererhöhungen vs. Ausgabenkürzungen

Die Republikaner setzen bei der Haushaltskonsolidierung auf Ausgabenkürzungen, während die Demokraten sich für Steuererhöhungen einsetzen.

Sebastian Fiebiger (): Kommt die größte Volkswirtschaft der Welt ins Straucheln, geht die Konjunktur weltweit auf Talfahrt. Dieser Entwicklung wird sich auch Deutschland nicht entziehen können. Auch die primär auf Export getrimmte chinesische Wirtschaft stellt dann keinen Rettungsankner mehr dar.

Da aktuell aber keine Wahlen anstehen, gehe ich von einer Einigung zwischen Republikanern und Demokraten aus. Wünschenswert wäre sicher ein echter Kompromiss, der sowohl auf einer Senkung der Staatsausgaben als auch auf moderaten Steuererhöhungen basiert.

       
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