
Bundeskanzlerin Angela Merkel (Archivfoto: Dobre Alexandru | Dreamstime.com)
Bundeskanzlerin Angela Merkel bekommt Lob aus ganz ungewohnter Richtung. Grünen-Chefin Roth mag die Verhandlungsführung der Kanzlerin in Sachen Fiskalpakt.
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen-Chefin Claudia Roth hat die Verhandlungsführung von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in den Gesprächen zwischen Regierung und Opposition um den EU-Fiskalpakt gelobt. Merkel brauche die Opposition zwar wegen der Zweidrittelmehrheit, aber Roth habe den Eindruck gewonnen: “Merkel will auch diese Einigung”, sagte sie der “Neuen Westfälischen”. Die Bundesregierung habe sich in den Verhandlungen “stark bewegt” hob die Grünen-Politikerin weiter hervor.
Lobend erwähnt Roth auch, dass die vereinbarten europäischen”Wachstumsimpulse nicht einfach in Beton fließen sollen”. Es gehe vielmehr “um ökologische Investitionen und Zukunftsprojekte wie Breitbandnetze”.
Keine Bewegung bei Altschuldentilgungsfonds
Keinerlei Bewegung gebe es bisher aber “beim Altschuldentilgungsfonds oder der Frage der demokratischen Beteiligung. Es kann doch nicht sein, dass das europäische Parlament bei so wichtigen Fragen nicht an allen Verhandlungen über den Fiskalpakt demokratisch beteiligt ist.” Roth will aber trotz dieser Unstimmigkeiten “keine roten Linien nach dem Wenn-Dann-Motto ziehen. Wir bringen unsere Punkte in die Verhandlungen ein und gehen dabei als Opposition bewusst mit unserer Verantwortung um. Europa ist für uns eine Herzensangelegenheit.” [dts Nachrichtenagentur]
Das schreiben Andere zum Fiskalpakt:
- Der Westen: Bund und Länder ringen weiter um Fiskalpakt
- RP Online: Koalition und Opposition einig – Fiskalpakt wird Ende Juni verabschiedet
- Jusos: Fiskalpakt: Merkel unter Druck setzen!
Sebastian Fiebiger (G+): Es kommt selten vor. Aber wenn es vorkommt, ist es umso schöner.
Ja, liebe Politiker. Man darf auch etwas gut finden, was der politische Gegner in die Wege geleitet hat.
Die Tatsache, dass man als Parteipolitiker offenbar alles “doof” finden muss, was sich andere Parteien ausdenken, bremst den Fortschritt enorm. Debatten sollten sich auf die Bereiche der politischen Gestaltung konzentrieren, in der es tatsächlich differierende Sichtweisen gibt.
- Angela Merkel: Keine schnelle Einigung bei Hartz IV
- Steinmeier: Merkel hat "Lage nicht mehr im Griff"
- Merkel: Kein EU-Beschluss zu Griechenland geplant
- Bundeskanzlerin Angela Merkel: Euro ist krisenfest
- Merkel für schnelleren Einstieg ins Zeitalter der erneuerbaren Energien
» Microsoft: Eigenes Tablet bereits am Montag?
Trackback-URL für diesen Artikel:



Sebastian Fiebiger (
English

Volksbefragung jetzt!
Nein zu Fiskalpakt!
Nein zu ESM!
Nein zu €!
CDU-Kohl und Waigel haben uns Bürger betrogen, beschissen und reingelegt.
Wir sind nie gefragt worden. Jetzt wird die Bundesrepublik verraten und
verkauft. Der Fiskalpakt ist unkündbar, wenn er mal durchgewunken ist.
Dann ist Deutschland pleite, Griechenland pleite, Spanien pleite, Portugal
pleite, Italien pleite usw. usw.
Dank dem Politpack unserer Regierungen.